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Sitzvolleyball: Der Hüne aus Haldern

Sitzvolleyball : Der Hüne aus Haldern

Spieler aus dem Reeser Stadtgebiet sind die Stützen der Sitzvolleyball-Mannschaft von Bayer Leverkusen. Jetzt konnte das Team den renommierten Werner-von-Siemens-Cup in Hamburg gewinnen.

Eine weitere Trophäe ziert den Schrank der Sitzvolleyballer des TSV Bayer Leverkusen. Beim Turnier in Hamburg sicherte sich das Team nach einem Finalerfolg über die finnische Konkurrenz den Werner-von-Siemens-Cup. Den Pokal konnte Teamkapitän Jens Faerber aus Mehr nach dem Finalsieg stolz in die Höhe recken. Zusammen mit Dominik Albrecht aus Haldern gehörte er zu den Stützen der Bayer-Auswahl.

Von Spiel zu Spiel gesteigert

Die Mannschaft steigerte sich nach einem eher mäßigen Beginn von Spiel zu Spiel. Sehr zur Freude von Teammanager Thomas Geerts aus Mehr. Im Auftaktmatch hatte das Team von Martin Blechschmidt zwar nach einer ansprechenden Leistung den PSC Berlin mit 25:16 und 25:23 bezwungen. Danach setzte es allerdings eine unerwartete Niederlage das Team aus Kotka/Finnland mit 23:25 und 21:25. Im dritten Spiel hieß es gegen das Team aus London deutlich 2:0 (25:17, 25:6).

Trainer Blechschmidt nutzte diese Partie, um den Nachwuchsspielern eine Chance zu geben. Im ersten Satz spielte die erst 15-jährige Ronja Schmölders. Im zweiten Satz kamen dann der ebenfalls 15-jährige Lukas Schiwy und auch Dominik Albrecht zum Einsatz. Vor allem der Halderner Hüne beeindruckte die Zuschauer durch seine unglaubliche Schlagkraft. "So etwas habe ich noch nie gesehen", sagte Teammanager Thomas Geerts. Im Anschluss folgten gegen die Teams aus Holyoke (Niederlande) sowie den Ausrichter zwei weitere 2:0-Siege, so dass Leverkusen seine Vorrundengruppe vor den punktgleichen Finnen gewann.

Im Halbfinale wartete dann Oki Breza (Bosnien-Herzegowina) auf die Bayer-Auswahl. Das Team vom Balkan gestaltete den ersten Satz ausgeglichen, musste sich aber am Ende mit 23:25 geschlagen geben. Im zweiten Satz dominierte Leverkusen klar und sicherte sich mit dem Satzgewinn den Finaleinzug.

Dort traf Leverkusen erneut auf die Finnen aus Kotka und revanchierte sich dort für die Auftaktniederlage. Nachdem die Finnen den ersten Satz lange ausgeglichen gestalten konnten, setzte sich Leverkusen mit 25:20 durch. Damit war die Gegenwehr der Finnen gebrochen, und auch der zweite Satz ging deutlich an Leverkusen, das damit nach einigen Jahren wieder einmal den Cup in Hamburg gewinnen konnte. "Der Pokal bekommt einen Ehrenplatz", sagte Thomas Geerts, der vor allem von der Leistungssteigerung im Turnier angetan war

(RP)