Er war Mitbegründer der Deutschen Mittelstandspartei Garaths BV-Retter Dieter Mückenberger ist tot

Düsseldorf · Das Requiem für den Verstorbenen findet am Freitag, 11. November, 11 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Urdenbach statt. Anschließend ist die Beisetzung am anliegenden Friedhof.

 Dieter Mückenberger bei seinem 80. Geburtstag im Noveber 2018 mit seiner Ehefrau Julia und dem früheren Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow (r.).

Dieter Mückenberger bei seinem 80. Geburtstag im Noveber 2018 mit seiner Ehefrau Julia und dem früheren Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow (r.).

Foto: Endermann, Andreas (end)

(rö) Kurz vor seinem 84. Geburtstag, der am 15. November gewesen wäre, ist Dieter Mückenberger gestorben. Geboren wurde er in Königsberg, doch für einen Großteil seines privaten und vor allem politischen Wirkens engagierte er sich in Garath. Der Ladenbesitzer und Modeunternehmer war 1974 Gründer der Interessensvertretung „Gesprächsrunde Garather Geschäftsfreunde“, deren Vorsitzender er bis 1986 war.

1975 kämpfte er erfolgreich darum, dass der Stadtbezirk seine eigene Bezirksvertretung behielt und nicht zur BV 9 zugeschlagen wurden. Im Juli 1979 gründete das frühere CDU-Mitglied die Wahlliste „unabhängige Büger-Vertretung Garath-Hellerhof“, für die er im Oktober jenen Jahres in die BV einzog. 1997 war er Mitbegründer der Deutschen Mittelstandspartei. Die schloss sich Anfang 2002 der Hamburger Schill-Partei, einer rechtskonservativen und umstrittenen Kleinpartei an. Mückenberger wurde im November 2002 zum Landesvorsitzenden gewählt, den Posten legte er am 1. März 2003 nieder. Zu seinem politischen Engagement sagte er vor einigen Jahren: Sehr bald habe er erkannt, dass ein Leben im ungewohnten Umfeld nicht an der eigene Ladentür aufhören könne, heißt es in dem Vorwort des Buches „Der Hecht im Karpfenteich“, das Mückenberger zu seinem Ehrentag hat auflegen lassen. Im Neubau-Stadtteil Garath hatte er sich mit seiner Frau Juliane mit Geschäften für Damen- und Herren mode eine Existenz aufgebaut.

Das Requiem findet am Freitag, 11. November, 11 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Urdenbach statt. Anschließend findet die Beisetzung am dem anliegenden Friedhof statt.