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Mein Düsseldorf bei Instagram: Michaela Hartmann hat keine Lust auf "Schickimicki"

@meinduesseldorf bei Instagram : Keine Lust auf „Schickimicki“

Michaela Hartmann hat nach mehr als 40 Jahren in der Landeshauptstadt ihre Heimat definitiv gefunden - doch nicht wegen ihres luxuriösen Rufes. Sie kann nicht viel mit der „Schickimicki-Welt“ anfangen, sondern zeigt auf @meinduesseldorf ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze.

Seit mehr als 40 Jahren wohnt Michaela Hartmann in Düsseldorf. Mit elf Jahren zog die jetzt 54-Jährige zusammen mit ihren Eltern in die Landeshauptstadt, da diese sich hier mit einer Gastronomie selbstständig machten. Zu ihrer ursprünglichen Heimatstadt Wesel habe sie inzwischen überhaupt keinen Bezug mehr. Mittlerweile wohnt die Sparkassen-Mitarbeiterin gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten in Mörsenbroich, also in direkter Nachbarschaft des Grafenberger Waldes. Das hat auch einen guten Grund. Denn nicht nur Michaela bewegt sich in ihrer Freizeit gerne in der Natur, um einfach mal Abstand vom großstädtischen Alltag zu gewinnen.

Meistens wird sie nämlich von ihrer mittlerweile fünfjährigen Hündin Lucy, einem Nova Scotia Duck Tolling Retriever, begleitet, die auf Instagram sogar ihre ganz eigene Followerschaft sammelt. Lucy musste sich ihr erstes Lebensjahr auf einsamen Straßen Bulgariens durchschlagen, bevor Michaela Hartmann sie aufnahm. Es hätte für Lucy also kaum besser kommen können.

Michaela Hartmann übernimmt den Account @meinduesseldorf. Foto: Michaela Hartmann

Früher mochte Hartmann auch den Hafen sehr gerne, gerade in Lörick könne sie ihre Hündin gut laufen lassen. Insgesamt fehle es ihrer Meinung nach aber an weiteren solcher Möglichkeiten in Düsseldorf. „Statt einer Umweltspur sollte die Stadt lieber mehr Hundeplätze bauen“, so Hartmann.

Schon bei der Übernahme des RP-Accounts machte Hartmann deutlich, worauf sie Wert legt – oder vielmehr, worauf nicht: „Ich nehme euch nicht mit in irgendwelche Schickimicki-Läden, sondern in mein Düsseldorf!“ Klar könne man sich zu besonderen Anlässen mal schicker anziehen. „Ich gehe aber lieber da hin, wo es gemütlich ist.“ In ihre Stammkneipe zum Beispiel, das „Mutt’s“, um Fortuna anzufeuern. Zeit verbringt sie mit Freunden außerdem gerne in Pempelfort oder in der Altstadt.

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