Feldhockey: DHC-Damen verschenken Sieg

Feldhockey : DHC-Damen verschenken Sieg

Die Hockeyspielerinnen verlieren in Köln trotz Halbzeitführung und geraten immer tiefer in den Abstiegsstrudel.

(JP) In der Feldhockey-Regionalliga der Damen kämpfen die beiden Düsseldorfer Mannschaften gegen den Abstieg. Der DSD mit dem Trainergespann Sebastian Binias und Lars Rossner, in der vergangenen Saison noch im gesicherten Mittelfeld, liegt mit neun Punkten aus zehn Spielen auf dem letzten Tabellenplatz. Am Sonntag holten die Grafenbergerinnen mit einem überraschenden 0:0 auf eigenem Platz gegen den Tabellenführer RTHC Leverkusen einen Punkt.

Die Gäste hatten den besseren Start und holten bereits nach fünf Minuten die erste von insgesamt fünf Strafecken. Einen Torerfolg brachte das aber nicht. Danach startete der DSD gute Angriffe über das gut organisierte Mittelfeld und kam zu einer Serie von vier Strafecken, hatte bei einem Pfostenschuss aber nicht das nötige Glück. Auch nach der Pause waren die Gastgeberinnen das deutlich stärkere Team, im Ergebnis spiegelte sich die Überlegenheit in den Zweikämpfen aber nicht wider. Die mangelnde Konzentration im Anschluss hätte sich beinahe gerächt: Kurz vor dem Ende rettet Martina Wittmann aber für ihre bereits geschlagene Torfrau auf der Linie. Während sich der RTHC über das Ergebnis freute, ärgerte sich der DSD über drei verschenkte Punkte.

Durch eine vermeidbare 1:2 (1:0)-Niederlage bei Schwarz-Weiß Köln gerät die Bundesligareserve des Düsseldorfer HC immer weiter in den Abstiegsstrudel. „Es war eine völlig unnötige Niederlage“, meinte die frühere Bundesligaspielerin Jennifer Fröhlich. Die Linksrheinischen hatten stark begonnen. Isabel Maas brachte den DHC bereits nach drei Minuten mit 1:0 in Führung. Danach begann das Dilemma, denn selbst beste Möglichkeiten – inklusive zweier Strafecken – nutzte der DHC nicht. Die Kölnerinnen waren in dieser Beziehung konsequenter und besser. Sie hatten zwar nur wenig gute Möglichkeiten, drehten den Spieß aber durch zwei verwandelte Strafecken zu einer 2:1-Führung um, die sie bis zum Abpfiff verteidigten. Durch diese Niederlage rutschte die Mannschaft von Trainer Tom Wegner auf Rang sechs.

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