Feldhockey: Sieg und Remis für DHC-Damen

Feldhockey : Sieg und Remis für DHC-Damen

Die Hockey-Damen des Düsseldorfer HC zeigten sich am Wochenende stark verbessert.

Es geht wieder aufwärts bei den Hockeydamen des Düsseldorfer HC in der 1. Bundesliga. Der Rückrundenstart mit einem Sieg und zwei Niederlagen entsprach nicht dem Anspruch der Trainer Nicolai Sussenburger und Mark Spieker. Am Wochenende zeigten die Oberkasselerinnen, dass sie es besser können, denn am Samstag fertigten sie am Seestern den Münchner SC mit 7:1 (4:0) ab. Am Sonntag beim Tabellenzweiten Mannheimer HC kamen die DHC-Damen zu einem gefühlten Sieg beim hart erkämpften 1:1 (0:1). Damit liegen die Linksrheinischen weiter auf dem dritten Tabellenplatz hinter Mannheim.

Die sieben Tore gegen München teilten sich Greta Gerke und Lisa Nolte (je zwei) sowie Deirde Duke, Elisa Gräve und Luisa Steindor. Mit zwei guten Kontern zum 2:0 (3., 7.) zeigte der DHC früh, dass er als Sieger vom Platz gehen wollte. Nach den ersten 30 Minuten war das Spiel gelaufen und es ging weiter vor allem in Richtung Tor des MSC. Erst beim 6:0 schlief die Abwehr des DHC und die frühere Düsseldorferin Charlotte Veitner gelang der Ehrentreffer zum 1:6 (53.). „Für uns war das ein relativ entspannter Sieg. Wir waren früh in Führung und nehmen den Sieg gerne so mit“, sagte Sussenburger. Gästetrainer Schriever war dagegen weniger zufrieden mit dem Spiel seines Teams: „Wir waren viel zu weit weg vom Gegner und nicht aggressiv. Deswegen ist der Düsseldorfer Sieg auch in der Höhe verdient. Wir müssen uns bei unserer Torhüterin bedanken, dass das nicht noch höher ausging.“

In Mannheim kam der DHC zunächst besser ins Spiel als die Gastgeberinnen, konnte aber seine Chancen nicht nutzen. Eine Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft des DHC nutzte der MHC und es stand 0:1 (14.) aus Sicht des DHC. Nach dem Seitenwechsel ließ die Konzentration in beiden Mannschaften nach. In der 41. Minute klappte es auf der Seite der Oberkasselerinnen dann doch noch. Ein konsequent vorgetragener Angriff war von den Gastgeberinnen nicht zu stoppen und Elisa Gräve erzielte das 1:1. Beide Mannschaften lieferten sich in der Schlussphase dann einen packenden Schlagabtausch. Trotz einiger hochprozentiger Chancen im letzten Viertel blieb es aber beim Unentschieden. Sussenburger war dennoch nicht ganz zufrieden mit dem Remis. „Gefühlt gehen wir hier als Sieger vom Platz“, sagte der Coach. „Im Großen und Ganzen ist es vielleicht ein gerechtes Unentschieden auf gutem Niveau. Am Ende hatten beide Teams ihre Chancen und es dann auch gut verteidigt.“

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