Hambacher Forst - aktuell: RWE bereitet sich auf Stellenabbau vor

Liveblog zum Hambacher Forst: RWE bereitet sich auf Stellenabbau vor

Nach dem Rodungsstopp bereitet sich RWE auf einen Stellenabbau vor. Konzernchef Schmitz schließt Kündigungen nicht aus. Alle Infos zum Streit um den Hambacher Forst finden Sie im Liveblog.

  • 10/16/18 6:29 AM
    Tausende Mitarbeiter des Energiekonzerns RWE haben am Montagmorgen Zufahrten zu den Tagebauen und Kraftwerken im Rheinischen Revier blockiert. „Die Kollegen haben Angst um ihre Zukunft und Arbeitsplätze“, sagte Gewerkschaftssprecher Manuel Rendla. Hier lesen Sie den Bericht dazu.
  • 10/14/18 8:23 AM
    Wegen der geplanten Rodungen hat RWE die Quartiere der Bechsteinfledermaus verschlossen. Aus Artenschutzgründen. Nun gibt es aber keinen Grund mehr dafür, meinen Umweltschützer. Der BUND fordert die Öffnung der Fledermaus-Höhlen im Hambacher Forst. Den ausführlichen Bericht zur Forderung lesen Sie hier.



  • 10/13/18 10:52 AM
    Nach dem Rodungsstopp geht der Kampf um den Hambacher Forst weiter, fürchtet RWE-Chef Schmitz. "Die Aktivisten haben angekündigt, dass sie wieder Baumhäuser besetzen und Barrikaden errichten wollen. Das ist schon in vollem Gange", sagt Schmitz. Das gesamte Interview lesen Sie hier.
  • 10/13/18 5:53 AM
    Nach dem Rodungsstopp droht bei RWE ein Arbeitsplatz-Abbau. "Der Rückgang der Braunkohle-Förderung wird nicht ohne Auswirkung auf die Beschäftigung bleiben. Bedenken Sie: Am Tagebau Hambach hängen 4600 Arbeitsplätze, davon 1300 allein im Tagebau und 1500 in der Veredlung der Braunkohle. Wie viele Arbeitsplätze wir am Ende tatsächlich streichen müssen, ist noch offen", sagte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz im Interview mit unserer Redaktion.
  • 10/11/18 9:10 AM
    NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich in einem Interview mit dem "Kölner Stadtanzeiger" geweigert, die Kosten des Polizeieinsatzes im Hambacher Forst zu nennen. Außerdem will er keine neuen Baumhäuser von Aktivisten dulden.
  • 10/10/18 10:37 AM
    Da derzeit keine Rodung möglich sei, „handelt es sich nach unserer Auffassung beim Hambacher Forst um einen Wald, der öffentlich zugänglich sein muss“, sagte ein RWE-Sprecher dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Eine Einfriedung ist somit nicht zulässig.“
  • 10/10/18 10:35 AM
    Nach dem vorläufigen Rodungsverbot im Hambacher Forst wollen die Betreiber der Suchmaschine Ecosia den Wald kaufen. Ein Angebot über eine Million Euro schickte das im Umweltschutz engagierte Unternehmen am Dienstag per Fax an RWE.
    RWE wollte das Angebot auf Anfrage unserer Redaktion nicht kommentieren. Es werde auch keine Reaktion des Unternehmens geben, das Angebot spreche für sich selbst, teilte ein Sprecher mit.
  • 10/7/18 11:53 AM
    Klimaaktivisten haben am Sonntag im Hambacher Forst mit dem Bau neuer Baumhäuser begonnen. Gut 100 Braunkohle-Gegner hätten dort in Zelten übernachtet und seien jetzt mit Bauen und Sägen beschäftigt, berichtete eine dpa-Reporterin. Auch schleppten sie Baumstämme. Auf einem Transparent stand:" Climate Justice Now! #Hambibleibt".

    Die Aktivistengruppe "Ende Gelände" hatte am Samstag zum Bau neuer Baumhäuser aufgerufen. Bis Dienstag hatte die Polizei mit Millionenaufwand 86 Baumhäuser abgebaut. Neue Barrikaden aus Ästen wurden schon am Samstag wieder errichtet, an Bäumen hingen Seile und Hängematten.

    Die nordrhein-westfälischen Grünen trafen sich am Sonntagmittag zu einem kleinen Parteitag am Hambacher Forst. Etwa 80 Delegierte beraten einen Antrag des Landesvorstands für eine neue Energiepolitik in NRW.


  • 10/6/18 7:19 PM
    Die Polizei Aachen hat nach dem Ende der Großdemo ein Fazit gezogen und die folgende Mitteilung veröffentlicht: "Etwa 25.000 bis 30.000 Teilnehmer protestierten heute (Samstag, 06. Oktober) friedlich auf einer privaten Fläche am Hambacher Forst gegen den Braunkohleabbau und die Rodung des Waldes. Obwohl der Veranstalter im Vorfeld dazu aufgerufen hatte, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, nutzte eine Vielzahl von Teilnehmern den Pkw, um an den Veranstaltungsort zu gelangen. Die Verkehrsinfrastruktur war für die große Anzahl der Versammlungsteilnehmer nicht ausreichend. Ausgewiesene Parkflächen waren bereits frühzeitig überfüllt. Es kam insbesondere bei der Anreise zu erheblichen Behinderungen, was in der Folge zur zeitweisen Sperrung der Autobahnabfahrt Merzenich und des Autobahnkreuzes Kerpen in Fahrtrichtung Aachen führte. Dadurch bildete sich ein Rückstau auf der Autobahn 4 von mindestens zehn Kilometern." Weiter heißt es: "Am frühen Nachmittag machten sich mehrere Gruppen auf den Weg in den Wald. Etwa 100 dieser Personen begaben sich trotz der Lautsprecherdurchsagen mit Hinweis auf die Lebensgefahren über die Verwallung hinweg unmittelbar an die Abbruchkante. Die Abreise der Teilnehmer verlief dagegen weitgehend störungsfrei."
  • 10/6/18 5:37 PM
    Die Großdemo am Hambacher Forst ist beendet. Lesen Sie hier unseren Nachbericht:
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(mba/hsr/rls/hebu/dafi)
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