Star aus „Die Tribute von Panem“: Schauspieler Donald Sutherland mit 88 Jahren gestorben
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Tagebau Garzweiler - aktuelle Informationen

Tagebau Garzweiler - aktuelle Informationen

Foto: LB

Tagebau Garzweiler

Polizei sucht nun nach Zeugen
Polizei sucht nun nach Zeugen

Siebenjähriger Junge in Kuckum angefahrenPolizei sucht nun nach Zeugen

Am Samstagabend war ein sieben Jahre alter Junge bei einem Unfall so schwer verletzt worden, dass er in die Uniklinik gebracht werden musste. Die Polizei versucht weiter, das Geschehen aufzuklären.

Politik stimmt für Internationale Gartenschau 2037 – mit Seilbahn
Politik stimmt für Internationale Gartenschau 2037 – mit Seilbahn

Am Tagebau GarzweilerPolitik stimmt für Internationale Gartenschau 2037 – mit Seilbahn

Der Zweckverband Landfolge hat mit großer Mehrheit für die Ausrichtung im Jahr 2037 gestimmt – unter zwei Bedingungen. Die Gartenschau soll knapp zwei Millionen Besucher in die Region locken.

Tour zu den „Big Five“ der Rekultivierung
Tour zu den „Big Five“ der Rekultivierung

Tagebau Garzweiler bei GrevenbroichTour zu den „Big Five“ der Rekultivierung

Bei einer Bus-Exkursion können sich Naturfreunde diesen Freitag ins rekultivierte Land rund um den Tagebau Garzweiler begeben. Die RWE-Forschungsstelle lädt ein, Feldhase, Grauammer und Co. zu entdecken.

Ein Ausflug in die Geschichte der Region
Ein Ausflug in die Geschichte der Region

Tag der Archäologie am Tagebau GarzweilerEin Ausflug in die Geschichte der Region

Am Wochenende konnten Interessierte am Tag der Archäologie einen Ausflug zum Tagebaurand machen. Ausgrabungsleiter Alfred Schuler zeigte den Teilnehmern unter anderem die Überreste einer römischen Villa bei Holzweiler.

Am Rand des Tagebaus wird die Energiewende sichtbar
Am Rand des Tagebaus wird die Energiewende sichtbar

Neuer Solarpark, weitere Windräder in PlanungAm Rand des Tagebaus wird die Energiewende sichtbar

Die Energiewende wird nirgendwo so gut sichtbar wie am Tagebau Garzweiler: RWE baut dort zurzeit auf 20 Hektar Land einen neuen Solarpark. Auch die Zahl der Windkraftanlagen soll hier kräftig steigen. Ein Überblick über die Erneuerbaren Energien im Norden des Reviers.

Naturschützer wollen RWE zur Kasse bitten
Naturschützer wollen RWE zur Kasse bitten

Rheinwasser-Pipeline genehmigtNaturschützer wollen RWE zur Kasse bitten

Der BUND fordert, dass Tagebaubetreiber RWE die Kosten für die Entnahme von Rheinwasser übernimmt. Ab Mitte der 2030er Jahre soll aus Garzweiler ein großer See werden.

Sprengmeister zwingt Absetzer mit Grevenbroicher Vergangenheit in die Knie
Sprengmeister zwingt Absetzer mit Grevenbroicher Vergangenheit in die Knie

Sprengung im Tagebau HambachSprengmeister zwingt Absetzer mit Grevenbroicher Vergangenheit in die Knie

Am Mittwoch ging es einem früheren „Grevenbroicher“ an den Kragen: In Hambach wurde Absetzer 744 gesprengt, der vor 20 Jahren den Tagebau Garzweiler über die Autobahn verließ. Den Zündbefehl gab nun derselbe Sprengmeister, der schon 2021 einen Bagger zerlegt hatte.

„Der Bauer gehört aufs Feld und nicht in eine Bürostube“
„Der Bauer gehört aufs Feld und nicht in eine Bürostube“

Ministerbesuch in Mönchengladbach„Der Bauer gehört aufs Feld und nicht in eine Bürostube“

NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) diskutierte auf dem Niershof eineinhalb Stunden mit Bauern über deren Sorgen und die Proteste zu Jahresbeginn. Vieles dürfte den Landwirten gefallen haben.

Restsee-Planung sorgt für Ärger in Grevenbroich
Restsee-Planung sorgt für Ärger in Grevenbroich

Zukunft am Tagebau GarzweilerRestsee-Planung sorgt für Ärger in Grevenbroich

Die Uferplanung für den Restsee des Tagebaus Garzweiler, der bis 2070 entstehen soll, hat begonnen. Der erste Aufschlag macht deutlich: Auf der „Grevenbroicher Seite“ des Gewässers soll sich touristisch kaum etwas abspielen. Dazu gibt es Reaktionen aus Politik und Verwaltung.

See soll Badestrände und Sporthäfen bekommen
See soll Badestrände und Sporthäfen bekommen

Zukunft am Tagebau GarzweilerSee soll Badestrände und Sporthäfen bekommen

Bis 2070 entsteht im Tagebau Garzweiler ein riesiger Baggersee. Jetzt hat die Uferplanung begonnen. Die Ideen deuten auf Badestrände und Sporthäfen in Erkelenz, Mönchengladbach und Jüchen hin.

„Wollen keine Landstraße am See“
„Wollen keine Landstraße am See“

Straßenplanung am Tagebau Garzweiler„Wollen keine Landstraße am See“

Erkelenz wartet weiter auf eine neue Nord-Süd-Verbindung. Am Rand des Tagebaus Garzweiler gibt es nun einen neuen Stand. Wie es mit der L277n und dem L12-Ersatz weitergeht.

So will Garzweiler die internationale Gartenschau finanzieren
So will Garzweiler die internationale Gartenschau finanzieren

315 Millionen EuroSo will Garzweiler die internationale Gartenschau finanzieren

Rund um den dann stillgelegten Tagebau Garzweiler soll 2037 eine Gartenschau Millionen von Besuchern anziehen. Wie das Projekt finanziert werden soll.

Viel Diskussionsbedarf in Erkelenz
Viel Diskussionsbedarf in Erkelenz

Kohledörfer brauchen neuen NamenViel Diskussionsbedarf in Erkelenz

Die fünf geretteten Dörfer am Tagebau Garzweiler brauchen neue Namen – oder sind es die Umsiedlungsorte, die neu benannt werden? Im Erkelenzer Braunkohleausschuss wurde am Montag lange diskutiert.

Stadt Erkelenz will Braunkohledörfer umbenennen
Stadt Erkelenz will Braunkohledörfer umbenennen

„Ein hochemotionales Thema“Stadt Erkelenz will Braunkohledörfer umbenennen

Die fünf geretteten Dörfer am Tagebau Garzweiler sollen neue Namen bekommen – die Meinungen dazu gehen bei den Bürgern stark auseinander. Was jetzt geplant ist.

Auch SPD fordert mehr Aktionen gegen Extremismus
Auch SPD fordert mehr Aktionen gegen Extremismus

Für den Kreis HeinsbergAuch SPD fordert mehr Aktionen gegen Extremismus

Der Kreis Heinsberg soll sich für das Projekt „Demokratie leben!“ bewerben – das zumindest fordern nun die Sozialdemokraten. Zuletzt hatten viele Akteure ihr Engagement gegen Extremismus erhöht.

See am Tagebau – Bürger können mitreden
See am Tagebau – Bürger können mitreden

Beteiligung in MönchengladbachSee am Tagebau – Bürger können mitreden

Auch wenn der Kohleausstieg vermutlich noch nicht 2030 erfolgt, laufen die Planungen für die Nachnutzung der Flächen. Im Zentrum steht ein riesiges Gewässer, das nach und nach am Rand von Mönchengladbach entstehen soll. Nun läuft eine Online-Beteiligung.

Aus Tagebau Garzweiler wird Freizeit-See
Aus Tagebau Garzweiler wird Freizeit-See

Ideen gesuchtAus Tagebau Garzweiler wird Freizeit-See

Wo Braunkohlebagger tiefen Löcher geschaufelt haben, könnte ein eine Seen-Idylle entstehen. Das wird noch Jahrzehnte dauern, aber die Ideenbörse ist jetzt schon eröffnet.

Neue Radverbindung am Tagebau Garzweiler
Neue Radverbindung am Tagebau Garzweiler

Ausbau Radwege JüchenNeue Radverbindung am Tagebau Garzweiler

Durch den Tagebau Garzweiler wurden viele Verbindungen zu umliegenden Kommunen gekappt. Jetzt gibt es erstmals wieder eine Verbindung zwischen Jüchen und der Stadt Bedburg. Am Donnerstag wurde sie eröffnet.

Folgen für das Trinkwasser, wenn der Tagebau geht
Folgen für das Trinkwasser, wenn der Tagebau geht

Wasserversorgung in KorschenbroichFolgen für das Trinkwasser, wenn der Tagebau geht

Das Braunkohle-Aus steht fest. Das Ende des Tagebaus und der geplante Garzweiler-See könnten auch Folgen für Korschenbroich haben. Inwieweit die Versorgung mit Trinkwasser und die Grundwasserbestände im Stadtgebiet betroffen sind.

Jetzt sind Bürger-Ideen für die Entwicklung des Tagebau-Sees Garzweiler gefragt
Jetzt sind Bürger-Ideen für die Entwicklung des Tagebau-Sees Garzweiler gefragt

Strukturwandel im Rheinischen RevierJetzt sind Bürger-Ideen für die Entwicklung des Tagebau-Sees Garzweiler gefragt

Grevenbroich wird künftig in der Nähe eines der größten Seen in Nordrhein-Westfalen liegen. Zur Nutzung des künftigen Gewässers startet der Zweckverband Garzweiler am 15. April eine Online-Beteiligung für interessierte Bürger.

Christen rufen zum „Klimafasten“ auf
Christen rufen zum „Klimafasten“ auf

Im Bistum AachenChristen rufen zum „Klimafasten“ auf

Der Diözesanrat des Bistums Aachen unterstützt eine Aktion, mit der mehr Klimaschutzbewusstsein geschaffen werden soll. Im Rheinischen Revier sehe man die Zerstörung, die industrielle Stromerzeugung anrichte.

Details zum Häuserrückkauf stehen fest
Details zum Häuserrückkauf stehen fest

Gerettete Kohledörfer in ErkelenzDetails zum Häuserrückkauf stehen fest

Umsiedler in den Erkelenzer Kohledörfern können in diesem Jahr ihre alten Häuser zurückkaufen. Doch wie funktioniert das? Die Landesregierung hat jetzt die Details bekannt gegeben.

Jüchen wird zur „Eulen-Stadt“
Jüchen wird zur „Eulen-Stadt“

Der Nabu Jüchen siedelt immer mehr seltene Vögel durch Nisthilfen anJüchen wird zur „Eulen-Stadt“

Mit einer Vielzahl von Nisthilfen wird der Naturschutzbund Jüchen auch im neuen Jahr die örtliche Population von seltenen Vögeln wie den Schleiereulen fördern. Was der Nabu 2024 außerdem vor hat.

RWE nimmt erste Agri-PV-Anlage in Betrieb
RWE nimmt erste Agri-PV-Anlage in Betrieb

Am Tagebau-GarzweilerRWE nimmt erste Agri-PV-Anlage in Betrieb

Oben Solarstrom, unten Ackerbau – das wird auf der neuen Anlage möglich. Aus dem 3,5-Millionen-Euro-Projekt wurde jetzt erstmals Ökostrom ins Netz eingespeist.

RWE Power reißt Immerather Mühle in Erkelenz ab
RWE Power reißt Immerather Mühle in Erkelenz ab

Tagebau Garzweiler IIRWE Power reißt Immerather Mühle in Erkelenz ab

Die alte Immerather Mühle, ein Wahrzeichen der Stadt Erkelenz, wird am Donnerstag abgerissen. Sie muss dem nahenden Tagebau Garzweiler II weichen. Damit die Menschen Abschied nehmen können, wurde eine spontane Mahnwache am Donnerstag eingerichtet.

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in der Region Braunkohle gefördert, etwa in der Grube Neurath. Im Jahre 1983 entstand dann durch den Zusammenschluss der derzeitigen Abbaufelder Frimmersdorf-Süd und Frimmersdorf-West der Großtagebau Garzweiler.

Das Areal besteht heute aus Garzweiler I, einem Gebiet, das östlich der Autobahn A44 rund 66 Quadratkilometer umfasst sowie dem 1995 genehmigten Abschnitt Garzweiler II, der sich westlich der Autobahn über 48 Quadratkilometer erstreckt.

Zwischen 2006 und 2045, so der geplante Abbauzeitraum, sollen die Braunkohlebagger im Gebiet von Garzweiler II Kohle fördern - zwischen 35 und 45 Millionen Tonnen pro Jahr. Ab 2045 soll das von den Braunkohlebaggern ausgehobene Restloch mit Wasser aus dem Rhein geflutet werden, so dass ein bis zu 185 Meter tiefer See entsteht.

Tagebau Garzweiler stark umstritten

Der Tagebau Garzweiler, der etwa 1700 Menschen beschäftigt, ist ein in der Vergangenheit aus diversen Gründen stark umstrittenes Projekt und wird auch heute von verschiedenen Seiten fortwährend kritisiert.

Einer der Streitpunkte bezieht sich auf die durch Garzweiler II bedingten bereits durchgeführten und zukünftig geplanten Umsiedlungen mehrerer im Umkreis liegender Ortschaften. Rund 7600 Bewohner dieser Dörfer und Weiler sind unmittelbar betroffen. Sie sind beispielsweise dazu angehalten, in neue Wohnsiedlungen umzuziehen.

Weiterhin betonen Gegner von Garzweiler vor allem auch die Umweltprobleme, die mit der Braunkohleförderung verbunden sind. So wird der Tagebau etwa für eine Übersäuerung des Bodens und eine erhöhte Feinstaubbelastung in der Region verantwortlich gemacht. Auch ist neben der hohen Kohlendioxidemission die vorangetriebene Absenkung des Grundwassers, die über das Areal hinaus auch Wälder und Parks bedroht, Kern der Kritik.

Garzweiler: Streit vor Ort und vor Gericht

Vor allem sind es das Bündnis der "Vereinten Initiativen" und der BUND, die den Protest gegen den Tagebau Garzweiler über die Jahre anführten, durch Klagen vor Gericht oder Aktionen vor Ort. So gelang es etwa im August 2015 mehreren hundert Demonstranten, das Gelände des Tagebaus zu betreten und einen Braunkohlebagger zu besetzen.

1200 Polizeibeamte nahmen bei der Räumung des Geländes rund 100 Demonstranten fest. Im Nachhinein wurde vielfach auch eine mutmaßlich enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und RWE sowie ein hartes Vorgehen gegen anwesende Journalisten öffentlich angeprangert.

Die Kohlenflöze im Abbaugebiet Garzweiler, also die nutzbaren Gesteinsschichten, reichen bis zu 210 Meter in die Tiefe, die aus ihnen abgebaute Braunkohle wird größtenteils in den Kraftwerken der Region verarbeitet.