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Borussia Mönchengladbach: Martin Stranzl fehlt Lucien Favre weiterhin

Borussia Mönchengladbach : Favre muss weiter auf Stranzl verzichten

Borussias Trainer Lucien Favre muss weiter auf seinen Abwehrchef verzichten. Martin Stranzl steht auch für das Spiel am Samstag gegen Hertha BSC Berlin noch nicht zur Verfügung.

Noch immer zwickt des im Oberschenkel des Österreichers. Der Ersatzmann indes ist bereit: Roel Brouwers, der zuletzt schon in Villarreal und in Wolfsburg in der Startelf stand. Mit Brouwers, der 192 Zentimeter lang ist, hat Favre dann auch die nötige Kopfballstärke im Defensivbereich, die fehlt, wenn Stranzl nicht dabei ist. "Das ist sicherlich ein Plus für Roel", sagt Favre.

Sein Plan ist, nach drei Niederlagen in der Bundesliga in Folge "die Trendwende zu schaffen". Dass es am Samstag gegen seinen Ex-Verein geht, stört den Schweizer nicht. "Es ist inzwischen ja lange her, dass ich da gearbeitet habe. Es ist speziell, aber ich konzentriere mich ganz auf dieses Spiel. Es wird ein hartes Stück Arbeit wie jedes Spiel", sagt Favre vor dem Vergleich mit dem Team des früheren Gladbach-Trainers Jos Luhukay.

Vor allem rät er seiner Mannschaft, ruhig zu bleiben. Das tat sie im letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nicht, als die Hessen das 1:1 schafften. "Wir haben kurz darauf den Konter zum 1:2 bekriegt, die Niederlage war unnötig", sagte Favre am Donnerstag. Gegen Berlin soll so etwas nicht passieren - denn um wirklich die Trendwende zu schaffen, sollte unbedingt ein Heimsieg her. "Es ist ja klar, dass man uns jetzt eine Krise einreden möchte. Klar ist auch, dass wir drei Bundesligaspiele in Folge verloren haben, und dass das zu wenig für unsere Ansprüche ist", sagt Stürmer Max Kruse.

Borussias Anspruch ist, bis zur Winterpause noch so viele Punkte wie möglich einzusammeln. Gegen Berlin soll der Anfang gemacht werden. "Im Moment fehlt bei uns allen ein bisschen, es fehlen fünf Prozent im Zweikampf, im Abschluss und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück", sagt Verteidiger Alvaro Dominguez. Gegen Berlin soll das wieder anders werden. "Wir wissen, dass wir noch eine Schippe drauflegen müssen", sagt Max Kruse.

(sid)