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Sonsbeck: Arbeitsgruppe Verkehr weist erste Erfolge in Labbeck auf

Lösungen für Straßen in Sonsbeck : Erste Erfolge im Verkehrs-Gremium

Sonsbecks interfraktionelle Arbeitsgruppe Verkehr gab einen Zwischenbericht ihrer Arbeit. Die Hochstraße bleibt auch weiterhin Thema, in Labbeck sind schon Ergebnisse zu sehen.

Die Liste von Sonsbecks Verkehrsproblemen scheint so lang wie das Straßennetz der Gemeinde selbst. Der Rübenverkehr in Sonsbeck und Labbeck sowie Schleichverkehre in den Straßen In der Huf und Landdrotsche Huf gehören ebenso dazu wie die Verkehrsbelastung der Hochstraße und der Zustand der Radwege, um nur einige zu nennen. Aus diesem Grund hat sich im März eine interfraktionelle Arbeitsgruppe (AG) Verkehr gegründet, die Lösungsansätze aus einem bereits bestehenden Gutachten zur Verkehrsuntersuchung auswerten, weitere Vorschläge besprechen und erste Maßnahmen anschieben soll. Im Verkehrsausschuss gab Ordnungsamtsleiter Markus Janßen nun einen Zwischenbericht der AG und konnte erste Erfolge vorweisen.

Demnach habe das Gremium in bislang vier Sitzungen sämtliche Lösungsansätze gesammelt, priorisiert und danach sortiert, ob die Gemeinde dabei „alleine Herr des Geschehens ist“, wie Janßen sagte, oder die Beteiligung von Straßen NRW beziehungsweise der Straßenverkehrsbehörde erforderlich ist.

So liegt dieKostenpflichtiger Inhalt Hochstraße auf der Prioritätenliste zwar ganz oben, die Umsetzung von Maßnahmen auf der Landstraße erfordere aber ein „hohes Maß an Beteiligung anderer Behörden“. Man müsse den Landesbetrieb Straßen NRW mit Fakten überzeugen, so Janßen. Deshalb seien für Lösungsansätze wie eine nächtliche Tempobegrenzung auf 30 Stundenkilometer für Lkw, eine generelle Verlängerung des Tempo-30-Bereichs in südliche Richtung oder die Verbesserung der Querungshilfe an der „alten Post“ weitere gutachterliche Bewertungen notwendig.

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Doch Janßen konnte auch erste Erfolge benennen. „Einige der kurzfristig priorisierten Maßnahmen wurden bereits beantragt beziehungsweise die Umsetzung wurde bereits begonnen.“ Er zählte Kostenpflichtiger Inhalt im Zuge der Sanierung der Marienbaumer Straße in Labbeck eine Fahrbahnverengung, eine Kennzeichnung und Warnmarkierung der Furthen für Radfahrende sowie die Wiederherstellung der Sperrfläche im Kreuzungsbereich Dassendaler Weg auf.

Den Vorschlag einer Querungshilfe in Labbeck habe die Arbeitsgruppe wieder verworfen, weil die Notwendigkeit dem Gutachten zufolge nicht nachgewiesen sei. „Es ist unrealistisch, dass die Querungshilfe gebaut wird“, begründete Janßen. Erfreut zeigte er sich darüber, dass der Kreis Wesel auf der Marienbaumer Straße aber die Geschwindigkeiten überprüfen wolle, „um zu ermitteln, ob eine Mittelmarkierung innerhalb der Ortsdurchfahrt notwendig ist“, so Janßen.

(beaw)