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Wülfrath: Verkehrskommissariat ermittelt nach Steinwurf

Verkehrskommissariat ermittelt nach Attacke : Unbekannte bewerfen Auto mit Steinen

Freitagnachmittag warfen zwei junge Teenager Steine von einer Brücke und trafen die Windschutzscheibe eines Autos. Das hat Konsequenzen: Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und dazu weitere Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet.

Am Freitagnachmittag des 3. Juli meldete sich der 25-jährige Fahrer eines PKW Nissans 200 SX bei der Wülfrather Polizei. Sein Wagen war auf der innerörtlichen Mettmanner Straße von einem Stein getroffen worden, den Kinder von einer Fußgängerbrücke geworfen hatten.

Wie die Beamten berichten, war der Wuppertaler gegen 13.54 Uhr mit seinem Auto in Richtung Mettmann unterwegs, als er sich, aus Richtung Wuppertal kommend, dem Kreisverkehr Flandersbacher Straße näherte. Kurz davor bemerkte er zwei Kinder, die sich auf der Fußgängerbrücke zwischen Bergstraße und Julius-Imig-Straße, also über der Fahrbahn der Mettmanner Straße, befanden. Während einer der Jungen freundlich winkte, warf der andere einen Stein mit etwa fünf Zentimeter Durchmesser, der die Windschutzscheibe des Autos traf und beschädigte. Bis der Nissan-Fahrer seinen Wagen zum Stillstand gebracht hatte, waren die beiden Kinder weggelaufen. Sie konnten auch von den sofort alarmierten Polizeikräften nicht mehr angetroffen werden. An der Windschutzscheibe des Nissans wurde ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro festgestellt.

Die flüchtigen Kinder werden beide als mitteleuropäisch wirkende Jungen im Alter zwischen 12 und 13 Jahren beschrieben. Der eine sei zwischen 160 und 170 Zentimeter groß und braunhaarig, der andere etwas kleiner und blond, der größere Junge sei schlank, der kleinere Junge eher pummelig. Beide trugen zur Tatzeit kurze Hosen, der größere Junge trug ein blaues Oberteil, der kleinere Junge ein grünes Oberteil.

Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und weitere Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen beim Verkehrskommissariat eingeleitet. Hinweise zum Fall unter Telefon 02058-92006180.

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