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Kommunionfeiern gibt's erst nach den Ferien

Christliches Leben in Mettmann, Erkrath und Wülfrath : Kommunionfeiern nach den Ferien

Wegen der Corona-Krise ist der Zeitplan verändert: Einige Familien haben bereits mit reduzierter Gästezahl im kleinen Kreis gefeiert, der Rest hofft auf Möglichkeiten im August und September.

Der Weiße Sonntag ist längst vorbei, doch in diesem Jahr war alles anders: Bedingt durch die Corona-Krise fielen Kommunion-Feiern an diesem Traditionstermin aus. Doch wie geht es nun weiter?

„Durch die Einschränkungen der Corona-Krise konnte die Feier der Erstkommunion der Pfarrei St. Lambertus in Mettmann nicht wie geplant stattfinden“, berichtet Pastor Sebastian Hannig. Betroffen waren sowohl die letzten Gruppenstunden und Aktionen im Kommunionkursus, als auch die Feier der Gottesdienste.

Daher werden die Erstkommunionen nun in kleinen Gruppen und teilweise in eigenen Gottesdiensten gefeiert. Aus der Gruppe der über 80 Kommunionkinder haben bereits knapp 20 ab Pfingsten an Sonn- und Feiertagen in Kleingruppen zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Wegen der eingeschränkten Teilnehmerzahl bei den Messfeiern wurden zusätzliche Gottesdienste am Nachmittag gefeiert. Die übrigen Kommunionkinder werden nach den Sommerferien an verschiedenen Sonntagen in kleinen Gruppen in gleicher Weise zusammen Erstkommunion feiern. „Ob irgendwann eine Nachfeier oder zumindest eine Dankfeier der Erstkommunion im größeren Rahmen stattfinden kann, ist aufgrund der bleibenden Ungewissheit nicht abzusehen“, sagt Hannig.

In St. Franziskus, Hochdahl, werden die Erstkommunionfeiern Ende August und im September samstags vormittags jeweils in der Kleingruppe an sechs Terminen stattfinden. Das berichtet Gemeindereferentin Heidi Bauer auf Nachfrage unserer Redaktion. Die vorbereitenden Kommuniongruppen starten daher nach den Ferien. „Den Versöhnungstag zum Empfang des Beichtsakramentes haben wir auf Ende August gelegt. Wir hoffen, dass es dann vielleicht weitere Lockerungen gibt.“

Aus der Gemeinde St. Maximin in Wülfrath heißt es, dass sich 32 Familien dazu entschlossen haben, mit ihren Kindern eine Erstkommunion im kleinen Rahmen zu feiern. Dazu gab es Sondergottesdienste am 17. und 24. Mai, am Pfingstsonntag und am Pfingstmontag. Kirchen- und ehrenamtliche Musiker und Sänger haben diese Feiern persönlich mitgestaltet. Weitere 22 Familien möchten abwarten, bis wieder in der lieb gewordenen Form gefeiert werden kann, im Zweifelsfall auch erst im nächsten Jahr. „Für alle, die jetzt im kleinen Rahmen gefeiert haben, werde ich im Blick halten, wann wir nach Corona im größeren Kreis von Familie und Freunden noch einmal nachfeiern können“, verspricht Gemeindereferentin Ulrike Platzhoff.

(arue)