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Wermelskirchen Corona – SPD und WNKUWG zum Shuttle-Vorschlag

Impfzentrum in Bergisch Gadbach : Corona – SPD und WNKUWG zum Shuttle-Vorschlag

SPD und WNKUWG reagieren jetzt auf die Forderung des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden, einen Shuttledienst für Senioren in die Kreisstadt anzubieten. Henning Rehse meint, ein Shuttledienst wäre nur eine Notlösung; Jochen Bilstein unterstützt den Vorschlag der CDU.

Der Kommunalpolitiker Henning Rehse empfiehlt jetzt in einer Stellungnahme dem CDU-Vorsitzenden Stefan Leßenich, die gesamte Energie in die Einrichtung des Impfzentrums in Wermelskirchen und bis dahin in die Versorgung der Senioren durch mobile Impfteams zu investierten und nicht in Shuttle-Fahrdienste nach Bergisch Gladbach. Diesen Vorschlag hatte der CDU-Vorsitzende unter anderem gemacht.

„Aus meiner Kenntnis als Kreistagsabgeordneter kann ich Dir aber sagen, dass unser Landrat und unsere Bürgermeisterin ohnehin alle Anstrengungen unternehmen, dass ein zweites Impfzentrum für den Kreis nach Wermelskirchen kommt“, so der WNKUWG-Politiker an Leßenich. Es hake hier einzig und allein am Land, das bekanntermaßen von einer CDU geführten Landesregierung regiert werde. „Insofern wäre aus meiner Sicht die Landesregierung insbesondere für Dich als CDU-Vorsitzenden die erste Adresse für die Forderung nach einem Impfzentrum in Wermelskirchen.

Das Nachdenken über Shuttledienste und sonstige Hilfskonstruktionen könnten immer nur eine Notlösung sein, konterkarieren sie seines Erachtens das Ansinnen, ein Impfzentrums nach Wermelskirchen zu holen. „Zudem stellt sich die Frage von Shuttlediensten für die nächsten Wochen meines Erachtens real auch nicht, da ohnehin beabsichtigt ist, die Senioren mittels mobiler Impfteams in ihren Einrichtungen zu impfen.“

Die SPD-Fraktion stimmt dem Vorschlag des CDU-Vorsitzenden vollumfänglich zu, älteren Menschen, die nicht so mobil sind, das Impfzentrum in Bergisch Gladbach aus eigener Kraft zu erreichen, einen Fahrdienst zur Verfügung zu stellen. Das teilt der SPD-Fraktionsvorsitzende mit. Ein oftmals weit entferntes Impfzentrum stelle generell viele vor allem ältere Menschen in Landkreisen vor erhebliche Probleme. Wer einmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Kreisstadt Bergisch Gladbach gefahren ist, weiß, wie beschwerlich ein solcher Weg für viele Menschen sei. „Daher ist der Vorschlag des CDU Vorsitzenden zu unterstützen, in einer gemeinsamen Aktion von Busbetreibern sowie dem Seniorenbeirat und dem Beirat für Menschen mit Behinderung unter Beteiligung der Stadtverwaltung als Koordinierungsstelle Fahrdienst zu organisieren und durchzuführen.“ Diese Aktion sollte unabhängig von der Forderung nach einem weiteren Impfzentrum im Nordkreis erfolgen. Mit der Zulassung weiterer Vakzine, die weniger aufwendig gekühlt werden müssen, ist eine solche zusätzliche Impfanlaufstelle technisch und logistisch machbarer.