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Rebekka Ackers, ehemals ASV Süchteln, beendet Leichtathletik-Karriere

Leichtathletik : Rebekka Ackers beendet Karriere

Frühere Sportlerin des ASV Süchteln richtet den Fokus künftig aufs Privat- und Arbeitsleben. Sie gewann Bronze bei den Deutschen Hallenmeisterschaften und holte Siege bei den Deutschen Staffelmeisterschaften

 Rebekka Ackers, die ihre Leichtathletik-Laufbahn beim ASV Süchteln begann, hört auf. „Der ASV brachte mich zur Leichtathletik“, sagt die 30-Jährige, die aktuell bei Bayer Leverkusen aktiv ist. „Ein besonderer Dank geht an Tim Penski, Sandra Leske und Theo Pierkes, die damals den Grundstein gelegt haben.“

Ackers stellte 2002 und 2003 mehrere Kreisrekorde für die damalige Leichtathletik-Region Niederrhein-West in der Altersgruppe der Schülerinnen W12 und W13 auf. Außerdem hielt sie im Siebenkampf sowie Blockwettkampf W14-Rekorde im Wurf. Dass ihre letzte Saison für Bayer Leverkusen nun so seltsam durch Corona verläuft, findet sie schade: „Ich konnte sie mir nicht aussuchen.“

Obwohl schon immer mit der Leichtathletik verbunden, begann sie ihre kurze Karriere als Läuferin erst im Alter von 22 Jahren. „Ich hatte damals die Idee, zehn Kilometer unter 50 Minuten zu laufen“, sagt Ackers. „Und dann möchte man immer mehr. So war es bei mir dann auch.“ Am Ende stehen nun 2:04,59 Minuten über 800 Meter sowie der dritte Platz bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 2017 in Leipzig und die Siege mit der 3x800-Meter- und 4x400-Meter-Staffel bei den Deutschen Staffelmeisterschaften. Zudem stand sie mehrmals im 800-Meter-Endlauf der Frauen bei den Deutschen Meisterschaften. „Jetzt richte ich meinen Fokus noch mehr auf das Privat- und Arbeitsleben“, sagt Ackers. „Aber hier und da werde ich sicher Sarah Schmidt noch einmal bei harten Tempoläufen unterstützen“, fügt sie schmunzelnd hinzu. Schmidt ging auch aus dem ASV Süchteln hervor und entwickelte sich anschließend im LAZ Mönchengladbach weiter. Heute läuft sie für Bayer Leverkusen.