1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis
  4. Sport im Rhein-Kreis

Teutonia Kleinenbroich in Süchteln chandenlos

Fußball-Landesliga : Dämpfer für die Kleinenbroicher beim ASV Süchteln

Jüngste hatten die Kleinenbroicher mit zwei Siegen in zwei Heimspielen überzeugt. Doch bei den Süchtelnern stand der Aufsteiger auf verlorenem Posten. Letztlich setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage.

(ben-) Nach zwei Heimsiegen in Folge hat der SC Teutonia Kleinenbroich in der Fußball-Landesliga einen heftigen Dämpfer verpasst bekommen. Das vorgezogene Spiel am Freitagabend beim ASV Süchteln verlor der Aufsteiger deutlich mit 0:4 (0.2).

„Das war ein schlechtes Spiel von uns. Der Sieg der Süchtelner war völlig verdient, wenn am Ende vielleicht auch ein, zwei Tore zu hoch“, meinte Kleinenbroichs Trainer Norbert Müller. Wobei schon die Voraussetzungen für die Gäste alles andere als optimal waren. Denn aus der zuletzt so sicheren Vierer-Abwehrkette stand Linksaußen Jonas Vincent Königs wegen einer Oberschenkelverletzung nicht zur Verfügung. Für ihn kam der zuvor länger ausgefallene Stefan Siebott in die Startelf und ging auf die rechte Abwehrseite, während Ilias Hamdani von rechts nach links wechselte. „Es war zu merken, dass das zu einer Verunsicherung geführt hat“, sagte Müller, der seiner Mannschaft auch insgesamt kein gutes Zeugnis ausstellte: „Viel zu wenig Spieler haben ihre Normalform erreicht. Gerade im Spielaufbau haben wir zu viele Fehler gemacht.“

So lange es 0:0 stand, waren die Kleinenbroicher noch ganz gut im Spiel und kamen dem Süchtelner Tor auch das eine oder andere Mal gefährlich nah. Doch als dann nach knapp 20 Minuten der pfeilschnelle Leon Falter die Führung für den ASV erzielte, war das der Anfang vom Ende. Kurz vor der Pause legte Burak Akarca das 2:0 nach. In der zweiten Hälfte ließ Norbert Müller dann etwas offensiver spielen, um eventuell die Wende noch zu schaffen, doch ein Elfmeter für die Gastgeber, den Kai Schürmann zum 3:0 verwandelte (58.), machte alle Hoffnungen zunichte. Schürmann markierte wenig später auch den Endstand (64.). Müller: „Wir wussten, dass als Aufsteiger solche Niederlagen auf uns zukommen. Das haut uns nicht um.“