Jürgen Kalina bleibt Chef der Boisheimer CDU

Politik in Viersen : Jürgen Kalina bleibt Chef der Boisheimer CDU

Ein Thema bei der Versammlung der Boisheimer CDU: ein möglicher Kindergarten-Neubau.

Der CDU-Stadtbezirk Boisheim hat in den vergangenen Monaten acht neue Mitglieder gewonnen; aktuell gibt es dort 24 Mitglieder. Von denen waren aber nur sieben zur Mitgliederversammlung ins „Dorv-Zentrum“ gekommen.

Vorsitzender Jürgen Kalina gab einen kurzen Bericht über die Aktivitäten in den vergangenen zwei Jahren und betonte: „Wir wollen etwas für Boisheim tun.“ Er wies auf den fast fertig gestellten Sportplatz hin, auf den Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof und die erfolgreiche Suche nach Grundstücken für barrierefreie Häuser.

Außerdem standen die Neuwahlen an, diese brachten die folgenden – jeweils einstimmigen – Ergebnisse: Jürgen Kalina bleibt weiterhin erster Vorsitzender, Manfred Wynands sein Stellvertreter; als Beisitzer wurde Rainer Thielmann gewählt. Das neue Amt des Geschäftsführers wird Tom Eichhorn bekleiden und soll dabei vor allem Vorbild für junge Neu-Mitglieder sein. Rainer Thielmann, der auch Ortsbürgermeister ist, betonte, wie viel die Boisheimer schon vorangebracht haben: das „Dorv-Zentrum“, die bevorstehende Sanierung und Erweiterung der Schule, das neue Feuerwehr-Gerätehaus.

Ein Riesenproblem sei nun der Kindergarten. Der bisherige Bau reiche bei weitem nicht mehr aus: Die CDU plädiert für einen Neubau neben dem Haus Kapharnaum. Das steht aber noch nicht fest. Zunächst sollen Container aufgestellt werden, was die CDU ablehnt ebenso wie einen Anbau an den bisherigen Kindergarten neben der Kirche.

Zwei weitere Probleme will die CDU ebenfalls aufgreifen: den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke und deren Lärmschutz sowie die Gestaltung des Bolzplatzes, der künftig für Dorffeste genutzt werden soll. Die Kosten sind für den nächsten Stadthaushalt eingeplant. Thielmann berichtete noch kurz aus dem Rat der Stadt Viersen, dem er angehört: „Es gibt nichts Besonderes, Fairness und Anstand gegenüber den anderen Parteien sind selbstverständlich, die Demokratie muss weiter gehen.“