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Handball: Die magische 50 Tore-Marke

Handball : Die magische 50 Tore-Marke

Die Qualifikationsrunden für die Ober- und Verbandsliga sind weit fortgeschritten. Dabei können die Solinger Jugendhandballer durchweg auf positive Ergebnisse verweisen. Alle Teams kommen aus dem Kreis heraus.

Mit zwei Siegen innerhalb von drei Tagen hat sich die A-Jugend der SG Solingen BHC II bestens in Position gebracht, um den Sprung in die Handball-Oberliga zu schaffen. Dem klaren 39:27 (19:14)-Heimsieg über die Turnerschaft Grefrath ließ die Bundesliga-Reserve einen umkämpften 27:24 (11:9)-Erfolg beim TV Vorst folgen. Der TSV Aufderhöhe hat in einer der Parallelgruppen zumindest schon den Startplatz in der Verbandsliga sicher.

Die von Ulrich Osieka trainierte Truppe unterlag der Turnerschaft St. Tönis mit 27:37 (13:20), so dass es am kommenden Wochenende gegen den SV Schermbeck zu einem Finale um das letzte Ticket für die Oberliga kommen wird.

Die Dominanz der SG Solingen BHC in der B-Jugend spiegelt sich auch in den Qualifikationsgruppen wider. Die Mannschaft von Trainer Markus Beu fertigte nicht nur die SG Ratingen ab (46:18), beim TV Jahn Hiesfeld ließen die Solinger noch ein Offensivfeuerwerk folgen (53:22). Ole Völker mit zwölf sowie Sam Lindemann und Jona Thalmann mit je zehn Toren trafen zweistellig. In jeglicher Hinsicht waren die Solinger dem bemitleidenswerten Team aus Dinslaken überlegen. Mit konzentrierter Spielweise wurde sogar die magische 50 Tore-Marke geknackt.

Das zweite B-Jugend-Team der SG Solingen BHC besiegte den TV Aldekerk mit 30:27 (16:9), beim ATV Biesel folgte ein 29:21 (15:11)-Erfolg. "Da haben die Jungs gerade in kämpferischer Hinsicht überzeugt", sagte Pressesprecherin Ilka Hallfeldt. Durch die Oberliga-Qualifikation der Erstvertretung darf die Reserve nur in der Verbandsliga ran.

In der C-Jugend standen zunächst Gruppenspiele in Turnierform auf dem Programm. Die SG Solingen BHC, die von Jugendkoordinator Sebastian Hinze betreut wird, setzte sich mit 9:1-Punkten gegen die übrigen fünf Konkurrenten durch. Einzig ein Unentschieden gegen TuSEM Essen verhinderte die weiße Weste. Aufgrund des besseren Torverhältnisses reichte es für die direkte Oberliga-Qualifikation.

Der TSV Aufderhöhe schaffte beim Turnier in Biesel ebenfalls den Sprung aus dem Kreis heraus. "Wir durften nicht Erster und Zweiter sowie nicht Letzter werden. Das hat meine Mannschaft super umgesetzt", sagte Trainer Lutz Ickler. Platz eins und zwei hätten die Oberliga bedeutet, der Tabellenletzte muss in den Kreis zurück. Ickler sieht seine Mannschaft, die sich im entscheidenden Spiel souverän mit 21:7 gegen die Moerser Adler durchsetzte, in der Verbandsliga genau richtig aufgehoben. Torhüter David Pastore sowie die Feldspieler Tim Langenberg und Vincent Thomas hinterließen dem besten Eindruck im TSV-Dress.

(RP/rl)