Jugendfuball : Vor dem Aufstieg

Zwei Solinger Jugend-Mannschaften können in dieser Woche den Sprung in die Fußball-Niederrheinliga realisieren: die U 17-Mädchen des TSV Aufderhöhe und die B-Junioren des VfB Solingen.

Zwei Solinger Jugendteams absolvieren derzeit ihre Relegationsrunden zum Aufstieg in die Fußball-Niederrheinliga. Die U17-Mädchen des TSV Aufderhöhe können in dieser Woche den Sprung genauso klar machen wie die B-Junioren des VfB Solingen.

Bereits heute absolviert die Vertretung des VfB ihr Endspiel um den Aufstieg. Die Mannschaft von Trainer Piero Aurelio empfängt um 18.30 Uhr den Wuppertaler SV / Borussia. Nach dem 2:1-Erfolg in der Auftaktbegegnung bei TuB Bocholt (Treffer: Kürsat Celik und Dennis Dudek) wäre der VfB bei einem Sieg, aber auch schon nach einem Unentschieden gegen den WSV in die Niederrheinliga aufgestiegen. Doch auch nach einer Niederlage wäre der Zug noch nicht abgefahren. "Es steigen aus der Dreiergruppe zwei Mannschaften in die Niederrheinliga auf", erklärt VfB-Vorsitzender Frank Marks.

Nur hätte es der VfB dann nicht mehr selber in der Hand. Schützenhilfe des WSV gegen Bocholt (17. Juni) wäre stattdessen vonnöten. Angesichts der hervorragenden Ausgangslage vor dem heutigen Spiel plant Marks zusammen mit Aurelio insgeheim schon für die Niederrheinliga. "Wir werden auf jeden Fall eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen."

Ebenfalls nur noch ein Sieg fehlt den U 17-Mädchen des TSV Aufderhöhe zum Sprung in die Niederrheinliga. Mit neun Punkten führt die Mannschaft von Trainer Andreas Krumsiek die Tabelle der Relegationsgruppe drei an. Gefolgt von der Spvg. Schonnebeck (8), Fortuna Wuppertal (5) und dem SV Hilden-Nord (0). Anders als bei den B-Junioren steigt allerdings nur ein Verein der Vierergruppe auf. Nach dem hochverdienten 4:1-Erfolg vom Wochenende im Rückspiel gegen den SV Hilden-Nord, haben es die TSV-Mädchen am Samstag um 16 Uhr im Heimspiel gegen Schonnebeck in der Hand, eine Liga höher zu klettern. Doch die Aufderhöherinnen sind gewarnt: Das Hinspiel hatten sie mit 1:4 verloren.

Schützenhilfe aus Wuppertal

Sehr zufrieden war Andreas Krumsiek mit dem Auftritt gegen Hilden-Nord. Nach nur sechs Minuten war an der Höher Heide eine Vorentscheidung gefallen. Nach tollem Zuspiel von Selin Karadag sorgte Klaudia Michna nach 180 Sekunden für die Führung. Nach Doppelpass mit Michna erhöhte Clara Kondoh auf 2:0. Und spätestens nach dem 3:0 durch einen Freistoß von Marisa Stöver (31.) war die Begegnung entschieden.

Der Ex-Solingerin Celine Derikartz gelang zwar das 1:3 (56.), doch fünf Minuten vor dem Abpfiff stellte Sonja Aha den alten Abstand wieder her. Da Schonnebeck gegen Fortuna Wuppertal nicht über ein torloses Remis hinauskam, bedeutet der zeitgleiche Sieg des TSV die Übernahme der Tabellenspitze.

(RP/rl)