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Solingen: SPD will kein "Kombibad durch die Hintertür"

Solingen : SPD will kein "Kombibad durch die Hintertür"

Zur Vorbereitung des Bäder-Workshops am 1. März trifft sich heute der Sportausschussvorsitzende Ernst Lauterjung (SPD) mit dem Geschäftsführer der Bädergesellschaft, Ernst Schneider. Am Montag zudem noch mit Stadtkämmerer Ralf Weeke. "Es deutet derzeit vieles darauf hin, das Hallenbad Vogelsang statt des Birkerbades zu erhalten", meint Lauterjung. Entschieden sei das aber noch nicht. Im Workshop soll zudem über das Heidebad gesprochen werden. Hier wäre die Frage zu klären, ob in der Ohligser Heide ein Naturbad zum Zuge kommen könnte.

Ergebnisse seien beim Workshop aber noch nicht zu erwarten. "Die erfolgen im Rahmen der Haushaltsberatungen. Dort wird eine Entscheidung für den Stadtrat vorbereitet", betont Lauterjung und ergänzt: "In diesem Jahr wird in der Bäderfrage auf jeden Fall eine Entscheidung getroffen."

Die Überlegungen, mit Haan ein neues Hallenbad zu bauen, sieht der SPD-Fraktionsvorsitzende skeptisch: "Kurz- und mittelfristig wäre das nicht zu realisieren, wenn überhaupt, dann ist das eine langfristige Perspektive." Haan brauche vor allem Schwimmzeiten für Vereine und Schulen, Solingen dagegen für das öffentliche Schwimmen. Ernst Lauterjung stellt deshalb klar: "Ein Kombibad durch die Hintertür wollen wir nicht."

(RP/rl)