Solingen: So läuft die Rettungsaktion für den Freizeitpark Ittertal

Freiwillige wollen helfen : So soll der Freizeitpark Ittertal gerettet werden

Der Freizeitpark Ittertal in Solingen ruft im Internet dazu auf, sich für den Erhalt des historischen Parks stark zu machen. Die Resonanz ist groß. Schon über 100 Menschen haben ihre Hilfe angeboten.

Die Nachricht vom drohenden Aus für den Freizeitpark Ittertal hat viele Solinger wie ins Mark getroffen – und im Internet jetzt eine regelrechte Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. So wurde noch in der vergangenen Woche unter anderem auf Facebook die Aktion „Freizeitpark Ittertal – gemeinsam erhalten“ ins Leben gerufen, bei der sich in den zurückliegenden Tagen bereits über 100 Freiwillige gemeldet haben.

Ziel der Initiatoren ist es, den historischen Park, der in diesem Jahr auf eine 121 Jahre lange Geschichte zurückblicken kann – wenn irgendwie möglich – vor der Schließung zu bewahren. Denn immerhin verbinden mittlerweile Generationen von Solingern mit dem kleinen Vergnügungspark an der Stadtgrenze zu Haan Erinnerungen an die eigene Kindheit.

Wie zum Beispiel Michael Willemse, der zu den Initiatoren der Hilfsaktion im Internet gehört. Schon als kleiner Junge war der gebürtige Ohligser häufig mit seinen Eltern in dem idyllisch gelegenen Freizeitpark. Und diese Familientradition setzte Willemse dann später mit seinen eigenen vier Kindern fort – was dazu führt, dass der Unternehmer, der heute am Niederrhein lebt, direkt nach Bekanntwerden der Schließungsabsichten rund ums Ittertal aktiv wurde.

Und nicht nur er. „Auf Facebook haben bis Anfang dieser Woche 110 Leute Hilfe in Aussicht gestellt“, sagte Michael Willemse am Dienstag auf Anfrage unserer Redaktion. Darunter, so der Familienvater, befänden sich ganz unterschiedliche Menschen wie Handwerker, Gewerbetreibende sowie andere Freiwillige, die alle bekundet hätten, etwas zum Erhalt des Freizeitparks beizutragen.

„Das reicht von Leuten, die angeboten haben, die Figuren des Märchenwaldes mit frischer Farbe zu streichen, über Elektriker bis hin zu einem Hausmeisterservice, der sein Personal zur Verfügung stellen würde“, berichtete Initiator Willemse, der in der Zwischenzeit auch schon mit dem Parkbesitzer Bruno Schmelter telefonierte.

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