Rommerskirchen: Troles und Mertens sind sich bei B 477n einig

Rommerskirchen: Troles und Mertens sind sich bei B 477n einig

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke bittet Minister Wüst, die Planung ab 2019 zu realisieren.

Im Kampf um eine Realisierung der Umgehungsstraße B 477n wollen Bürgermeister Martin Mertens (SPD) und die Landtagsabgeordnete Heike Troles (CDU) an einem Strang ziehen. "Wir haben ein gemeinsames Anliegen: Wir wollen, dass die Ortsumgehung von Anstel, Frixheim, Butzheim, Eckum und Gill so schnell wie möglich umgesetzt wird. Dazu muss die Planung voranschreiten", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Troles und Mertens. Das Linienbestimmungsverfahren sei abgeschlossen und die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie lägen seit September 2015 vor. "Nun gilt es, mit der Entwurfsplanung den nächsten Planungsschritt einzuleiten", so Mertens und Troles. Beide weisen darauf hin, dass der Gemeinderat stets einstimmig und parteiübergreifend für die B477n geworben hat. Nun werden sich Troles und Mertens gemeinsam beim Landesverkehrsministerium dafür einsetzten, dass die Entwurfsplanung in den kommenden Monaten angegangen wird.

Die Landtagsabgeordnete und der Bürgermeister laden dazu Verkehrsminister Hendrik Wüst nach Rommerskirchen ein, damit er sich vor Ort selbst ein Bild von der Lage machen kann. "Wir ziehen gemeinsam an einem Strang, damit die Bevölkerung schnellstmöglich entlastet wird und die Verkehrsanbindung ins Rheinische Revier noch weiter verbessert wird", betonen Troles und Mertens abschließend.

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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hat sich vorige Woche ebenfalls an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst gewandt und seine "Verwunderung" darüber kundgetan, dass die B 477n nicht im Masterplan 2018 auftaucht, den das Ministerium zu Jahresbeginn veröffentlicht hat.

In dem jetzt auch dem Kreisausschuss als Antwort auf eine SPD-Anfrage zur Kenntnis gebrachten Brief bittet Petrauschke den NRW-Verkehrsminister, die neben der Entlastung der Anwohner auch "für das rheinische Revier bedeutsame Verkehrsmaßnahme (...) durch Aufnahme ins das Arbeitsprogramm ab 2019 zur Realisierung zu bringen".

(S.M.)