Budberg: Den Weihnachtsmarkt erfolgreich wiederbelebt

Budberg : Den Weihnachtsmarkt erfolgreich wiederbelebt

Von Budbergern für Budberger: Ein Verein hatte sich gegründet, um den 31. Niederrheinischen Weihnachtsmarkt zu organisieren.

Am Samstagvormittag schmückten Kindergartenkinder und Grundschüler die Tannenbäume des Niederrheinischen Weihnachtsmarktes in Budberg mit weihnachtlichen Dingen, die sie in den letzten Tagen gebastelt hatten. Anschließend trugen sie auf der Bühne hinter dem DRK-Heim an der Rheinkamper Straße Lieder und Gedichte vor. Mit dieser Neuerung begann der zweitägige adventliche Markt, der zu seiner 31. Ausgabe nicht mehr vom Deutschen Roten Kreuz und Franz Bruksch organisiert wurde, sondern vom Verein Niederrheinischer Weihnachtsmarkt, der im Frühjahr diesen Jahres gegründet worden war.

"Ich hatte mich das ganze Jahr um die Organisation des Weihnachtsmarktes gekümmert", erklärte "Mister Weihnachtsmarkt" Franz Bruksch, warum er sich als Hauptorganisator aus der ersten Reihe zurückgezogen hatte. "Alleine mit den Aktiven des DRK war es nicht mehr zu stemmen." Doch ganz zurück zog er sich nicht. Denn er beriet und unterstützte den neuen Verein, der sich um den Weihnachtsmarkt kümmert, insbesondere den Vorsitzenden Bernd Mussmann und den Marktleiter Jens Koop.

Die übernahmen das Konzept, um es in zwei Punkten weiter zu entwickeln. Zum einen war es die Neuerung, die Budberger Kinder einzubinden, was gut ankam, zumal es zum Motto "Von Budbergern für Budberger" passte. "Die Kinder und Eltern waren begeistert", freute sich Mussmann. Zum anderen war es die Neuerung, die Bühne auf dem Hof hinter dem DRK-Heim in die Mitte zu versetzen, um das Programm stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Auf der Bühne wurde vor allem adventliche Musik vorgetragen, etwa vom Grafschafter Konzertchor, vom Evangelischen Posaunenchor oder vom katholischen Chor St. Marien. Die neuen Organisatoren banden die Vereine ein. So schenkten Mitglieder des SV Budberg roten Glühwein aus, die der Nachbarschaft Obstwiese kredenzten weißen Glühwein und die des Fördervereins Lindenschule backten Waffeln. Im DRK-Heim gab es eine Cafeteria, wo Kuchen angeboten wurde, der von Budbergern gestiftet worden war. Dazu konnten die Besucher an 20 Ständen auf dem Hof vor allem Selbstgemachtes kaufen. Die Atmosphäre auf dem kleinen, abgeschlossenen Hof lockte viele Budberger an, so dass der Markt wieder ein Erfolg wurde. "Für nicht wenige ist das Wochenende ein Familientreff", berichtete Jens Koop. "Wir hatten sogar Besucher aus Oberhausen und Essen, die über das Internet auf uns aufmerksam geworden sind", so Kassierin Brigitte Steinnes.

(got)
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