Alpen: Der Kunstrasen für Viktoria-Kicker rückt näher

Sportstättenbau in Alpen : Chancen für Kunstrasen in Alpen gestiegen

Viktoria Alpen will schon seit geraumer Zeit den maroden Ascheplatz durch Kunstrasen ersetzen. Bislang ist es am Geld gescheitert. Ein Landestopf lässt die Hoffnung steigen.

Die Hoffnung auf Kunstrasen für die Kicker von Viktoria Alpen hat neue Nahrung bekommen. Das Land NRW hat den Fördertopf „Moderne Sportstätte“ aufgemacht. Der ist für die nächsten drei Jahre mit insgesamt 300 Millionen Euro gefüllt. Mit dem Geld können Sportanlagen saniert und auf Höhe der Zeit gebracht werden. Für Alpen stehen 300.000 Euro zur Verfügung. Momentan laufe über den Gemeindesportverband ein Abfrage bei den Sportvereinen, ob und welche Bedarfe es dort gebe, sagt André Enge vom Fachbereich Bauen im Rathaus. Dann werde man sich auf Prioritäten verständigen und über den Gemeindesportverband entsprechende Anträge auf den Weg bringen. Die können frühestens vom 1. Oktober an gestellt werden. Dann werde sich zeigen, was an Zuschüssen für den Kunstrasen in Alpen übrig sei, der bekanntlich den maroden Aschenplatz ersetzen soll. Die Notwendigkeit dieser Investition ist politisch unumstritten, aber in diesem Jahr aufgrund der angespannten Finanzlage geschoben worden. Die Kosten für den Kunstrasen wurden mit gut einer halben Million Euro beziffert. Der Griff in den Landestopf könnte den Klub ein Stück näher ans künstliche Grün bringen. Vielleicht schon im Wahljahr 2020.

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