Galopp : Neusser Galopp-Geschichte(n)

Wer sonst könnte besser über die Geschichte der und die Geschichten auf der Neusser Galopprennbahn schreiben als Klaus Göntzsche? Für den Galopp-Experten aus Wuppertal, auf allen Rennbahnen der Republik zu Hause, ist Neuss schließlich so etwas wie seine Heimatbahn – nicht nur, weil er seit mehr als einem Jahrzehnt für die NGZ über alle Renntage am Hessentor schreibt.

Wer sonst könnte besser über die Geschichte der und die Geschichten auf der Neusser Galopprennbahn schreiben als Klaus Göntzsche? Für den Galopp-Experten aus Wuppertal, auf allen Rennbahnen der Republik zu Hause, ist Neuss schließlich so etwas wie seine Heimatbahn — nicht nur, weil er seit mehr als einem Jahrzehnt für die NGZ über alle Renntage am Hessentor schreibt.

Jetzt hat Klaus Göntzsche, der einst die legendäre "Tele-Wette" auf n-tv moderierte (auch aus Neuss), für das neue Jahrbuch des Kreisheimatbundes die Geschichte der Neusser Galopprennbahn seit dem ersten Rennen, das am 30. August 1875 auf der "städtischen Wiese" ausgetragen wurde, bis zur Neueröffnung des "Hauses am Rennbahnpark" im vergangenen Jahr zu Papier gebracht.

"Als Neuss noch eine stille Stadt mit wenig Fremden war", ist der Beitrag überschrieben. Er erinnert darin an gute wie an schwere Zeiten — so wie 1920, als das Rheinhochwasser sechs Meter hoch auf der Rennbahn stand, so wie 2009, als sich das von Professor Benedikt Stahl konzipierte Bauwerk als untauglich für Rennveranstaltungen erwies. Überlebt hat der Galoppsport sie bislang alle.

(dhk)