Jüchen : Budenstadt in neuer Form

Am dritten Adventswochenende wird rund um St. Jakobus der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Die 33 Buden werden aus Sicherheitsgründen zum ersten Mal auch auf dem Parkplatz gegenüber von Haus Katz stehen. Ein Rundgang.

Zum sechsten Mal organisieren Gemeindeverwaltung und katholische Kirche den Weihnachtsmarkt in Jüchen. "Aus Sicherheitsgründen müssen wir die Buden anders aufstellen, um ausreichend breite Rettungswege zu haben", sagt Ordnungsamtsleiter Ingo Broich. 2011 könnte die kleine Budenstadt wachsen: "Man könnte Haus Katz mit einbeziehen", schlägt Bürgermeister Harald Zillikens vor. "Vorausgesetzt, der Aufbau ist zu händeln, und die oft ehrenamtlichen Beschicker machen mit", ergänzt Ulrich Clancett, Hausherr von St. Jakobus.

Was ist neu? Der Markt wurde auf eine größere Fläche ausgedehnt: Die Kirchstraße ist nur auf einer Seite von Ständen bebaut; weitere werden auf dem Parkplatz an der Rektor-Thoma-Straße aufgebaut. Als neue Anbieter sind etwa dabei: die Landwirte Leo und Valentina Wagels (Stand 29), die alles rund um den Apfel präsentieren, oder Jennifer Glindermann (Stand 33), die für die "Kinderhilfe Kambodscha" Wohnaccessoires, Geschenkartikel und weihnachtliche Deko verkaufen will. Mit dabei ist zum ersten Mal Familie Küsters, die in ihrem Innenhof Tannenbäume veräußert.

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Was ist das Besondere? "Die Kirche steht im Zentrum des Jüchener Weihnachtsmarktes", sagt Clancett — und werde auch von vielen Besuchern als "Ort zum Innehalten" angenommen. "Immer wieder sagen mir Menschen: Es ist schön, dass sie in der Kirche einmal zur Ruhe kommen können", so der Pfarrer. Auch ohne musikalisches Programm sei St. Jakobus manchmal mit bis zu 150 Menschen gefüllt, die die Ruhe auf sich wirken ließen.

Welche typischen Präsente gibt es? Wer Gaben "Made in Jüchen" sucht, wird etwa am Stand der evangelischen Kirchengemeinde (Stand 8) fündig, die einen Kalender mit Fotos aus der Gemeinde verkauft, beim Holzbastler Norbert Wirtz (Stand 22) oder Glühwein-Becher mit der verschneiten alten Schule (Feuerwehrzelt, Stand 10).

Was sind Programmhöhepunkte? Samstag, 11. Dezember, 15.45 Uhr: Besuch vom Nikolaus; um 17.45 Uhr: Brillant-Feuerwerk; um 19 Uhr: Konzert mit Trompeter Bruce Kapusta. Sonntag, 12. Dezember: 9.30 Uhr: Gottesdienst; 11 Uhr: Weihnachtsspiel in St. Jakobus.

Was kann ich essen und trinken? Leberkäse, Panhas (Stand 9), Maronen (Stand 28), Gebäck, Waffeln, Quarkballen (Stand 3), Fisch (Stand 26), Waffeln, Kakao (Stand 12), Bratwurst (Stand 27), Glühwein, auch ohne Alkohol (Stand 22), Reibekuchen (Stand 11), Crepés (24).

(NGZ)