Lintorf: Blumen pflanzen für das nächste Jahr

Lintorf : Fleißige Helfer pflanzen an für das nächste Jahr

Grundschüler aus Lintorf sorgten erneut dafür, dass im Drupnaspark 3000 Blumenzwiebeln artgerecht in die Erde kamen.

(mvk) An diesem Vormittag ging die Aktion „Blumen für Bienen“ der Lintorfer Werbegemeinschaft in eine weitere Runde. Etwa 3000 Zwiebeln (Narzissen und Allium) hatte sie dafür besorgt, und die galt es auf der Wiese vor dem Mahnmal und im hinteren Teil zu setzten. Die Volksbank Rhein Ruhr hatte die Aktion wieder mit einer großzügigen Spende unterstützt.

60 Kinder der Eduard-Dietrich-, Heinrich-Schmitz- und Johann-Peter-Melchior-Schule waren an diesem Vormittag im Einsatz. Hilfe bekamen sie wieder vom Grünflächenamt der Stadt Ratingen, die auch dieses Mal gerne wieder mit an Bord waren.

Schon von der ersten Aktion an Kooperationspartner, an diesem Tag aber erstmalig vor Ort, war der „Lintorfer Honigdieb“ (Imker Franz Naber). In einer Pflanzpause erzählte er den Kindern einiges Wissenswertes über die Bienenwelt und bot ihnen als kleine Stärkung frisch geschmierte Scheiben Brot mit Lintorfer Honig an, vielleicht sogar von Bienen aus ihren eigenen Gärten. So konnten die Schülerinnen und Schüler direkt sehen oder vielmehr schmecken, wofür sie an diesem Tag arbeiteten. Und dass es schmeckte, darüber waren sich alle einig.

Auch Naber gefällt die gemeinsame Pflanzaktion. „Denn so identifizieren sich die Kinder schon frühzeitig mit ihrem Stadtteil und der Umwelt“, meinte der Imker. „Den Kinder wird so auch bewusst, dass sie nicht nur nehmen sondern auch aktiv etwas tun können“, fügte Helga Krumbeck, Vorsitzende der Werbegemeinschaft, hinzu.

Dass es ohne Bienen kein Obst oder Gemüse gibt. das wissen die Kinder schon von gemeinsamen Aktionen mit der Werbegemeinschaft aus den vergangenen Jahren. Sie hatten nicht nur auf der Drupnas und vor dem Aktivtreff 60+ auf der Krummenweger Straße Blumen bzw. Zwiebeln gepflanzt sondern auch in ihren jeweiligen Schulgärten.

Dank Ihrer Aktion wird im kommenden Frühling eine bunte Blumenpracht nicht nur das menschliche Auge erfreuen, sondern auch den Bienen weiteren natürlichen Lebensraum und Nahrungsangebot bieten. Das Einsetzten der Zwiebeln auf der Drupnas ist aber nur der Anfang der Aktionen gegen das bedrohliche Insektensterben. „Die Stadt wird auf der großen Wiese ein Insektenhotel aufstellen lassen und das Jugendzentrum Manege wird sich um ein weiteres kümmern“, sagte Peter Unruh von der Werbegemeinschaft.

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