Pro Nettetal wehrt sich gegen Ausschluss vom Wettbewerb Heimatpreis

Nettetal : Nachspiel zum Heimatpreis 2019

Die Interessengemeinschaft Pro Nettetal wehrt sich mit Hilfe eines Anwaltes gegen den Ausschluss vom diesjährigen Wettbewerb.

Als die Nettetaler Tafel mit ihrem Auto das Flüchtlingsheim Hermitage in Breyell besuchte, übergab die Interessengemeinschaft Pro Nettetal eine Spende in Höhe von 1000 Euro an Vorsitzenden Michael Althoff. Zusätzlich wurden die Bilder der Fotoausstellung im Städtischen Krankenhaus als Weihnachtsgeschenke übergeben.

Christoph Schraven, der die Foto-Ausstellung von Hobbyfotografen mit Motiven aus allen Nettetaler Ortsteilen initiiert hatte, wollte sich mit diesem Projekt am Heimatpreis 2019 beteiligen. „Obwohl wir uns genauestens an die Ausschreibung zum Heimatpreis 2019 gehalten haben und die Ausstellung bereits hing, wurden wir vom Wettbewerb ausgeschlossen.“ Pro Nettetal hält dieses Vorgehen für nicht korrekt und hat einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Es sei nicht auszuschließen, dass bei einer möglichen Teilnahme und Preisvergabe an Pro Nettetal ein noch viel höherer Geldbetrag von Pro Nettetal an die Nettetaler Tafel hätte fließen können. Auch die Nigeriahilfe Nettetal, für die Pro Nettetal bereits 1000 Euro gespendet habe, hätte möglicherweise wesentlich höhere Beträge erhalten.

In einem Schreiben vom 31. Oktober teilt die Stadt mit, die Interessengemeinschaft könne nicht teilnehmen, weil das Projekt noch nicht umgesetzt sei. Der Rechtsanwalt der Interessengemeinschaft widerspricht dieser Begründung und fordert vielmehr, die Ablehnung rückgängig zu machen und das Projekt bei der Vergabe des Heimatpreises der Stadt Nettetal mit zu berücksichtigen.

In diesem Jahr wurden der Bierkontor, der Nabu-Naturschutzhof Sassenfeld und der Förderverein Alte Kirche Lobberich ausgezeichnet. Auch 2020 wird es wieder einen Wettbewerb geben.

(hb)