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Mönchengladbach: Rat entscheidet in Sondersitzung über das Sozialticket

Mönchengladbach : Rat entscheidet in Sondersitzung über das Sozialticket

Der Rat der Stadt Mönchengladbach entscheidet in einer Sondersitzung am Donnerstag, 29. September, über die Einführung des Sozialtickets für Bus und Bahn. Hartz-IV-Empfänger könnten dann ein verbilligtes Ticket erhalten.

Der Verwaltungsrat des VRR hat beschlossen, das Sozialticket als Pilotprojekt einzuführen. Dabei wurde es den Kommunen freigestellt, ob sie an dem Pilotprojekt teilnehmen oder nicht.

Die Kommunen, die nicht teilnehmen wollen, müssen dies dem VRR bis zum 30. September mitteilen. Um diese Entscheidung für Mönchengladbach fristgerecht treffen zu können, ist es notwendig, dass sich der Rat zu einer Sondersitzung trifft.

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hatte am Dienstag grünes Licht für die ermäßigte Bus- und Bahnfahrkarte gegeben. Zum Preis von 29.90 Euro steht das Ticket unter anderem Hartz IV- und Wohngeldempfängern zur Verfügung.

In Mönchengladbach gibt es rund 67.000 Anspruchsberechtigte. Bei Einführung des Sozialtickets kämen Kosten in Höhe von rund 600.000 Euro auf die Stadt zu.

Das Sozialticket ist zunächst als Pilotversuch auf ein Jahr beschränkt. Eingeführt werden soll es im November dieses Jahres.