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Mettmann-Sport unterliegen der HSG Solingen deutlich

Handball : Dem Angriff von ME-Sport fehlt es auswärts an der Durchschlagskraft

Bei den Handballerinnen von Mettmann-Sport hält der Auswärtsfluch in dieser Saison auch im neuen Jahr an. Zum Auftakt der Rückrunde verloren die Mettmannerinnen bei der HSG WMTV Solingen am Ende klar mit 22:17 (9:7).

Während das Team von Trainer Marcus Laschet im Hinspiel den Gegner bei nur 16 Gegentoren hielt und direkt zum Meisterschaftsstart einen Sieg errang, brach die Defensive in Solingen in den letzten fünf Minuten ein.

Dabei erwischten die Gäste einen Blitzstart. Die Tore von Lena Meurer und Jessica Jeroschewski brachten eine schnelle 2:0-Führung. Sandra Stoffel egalisierte in einer bis dahin sehr torarmen Verbandsliga-Begegnung die letzte Mettmanner Führung (19.). Fortan lief der Oberliga-Absteiger einem Rückstand hinterher. Die Solingerinnen bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 9:7 aus. Als sich die Mettmannerinnen sogar mit 10:14 im Hintertreffen sahen, erwachte ihr Kampfgeist von neuem. Beim 15:16-Rückstand (49.) und auch beim 17:18 (54.) durch einen Doppelschlag von Svenja Trunk verpassten die Gäste die Möglichkeit, abermals auszugleichen.

In der Schlussphase lief jedoch nicht mehr viel bei Mettmann-Sport zusammen. Auch eine Auszeit von Marcus Laschet vier Minuten vor dem Ende hatte nicht den gewünschten Erfolg. Erneut war es die Mettmanner Offensive, die über die gesamte Spielzeit zu ungefährlich war und mit zunehmender Spielzeit auch nicht für die nötige Entlastung der Abwehr sorgte. Trotz der Niederlage beträgt der Abstand der ME-Sport-Handballerinnen auf den ersten Abstiegsplatz weiterhin komfortable fünf Punkte. Damit bleibt das Ziel, auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga zu starten, weiterhin realistisch.

Mettmann-Sport: Möhrchen – Schulze, Bärz (3), Buchholz, Schamuhn (3), Trunk (4/2), Wiedemann, Maurer (4), Jeroschweski (1), Heffels (2), Tiedermann, Lemberg, Wittig.