TB Wülfrath will seinen Heimnimbus wahren

Handball : TBW-Frauen empfangen Verfolger Strombach

Für die Handballerinnen des TB Wülfrath geht es heute (17.45 Uhr, Fliethe-Halle) um die Fortsetzung einer wichtigen Serie. Denn auch im letzten Heimspiel der Hinrunde will die Mannschaft von Lars Faßbender ungeschlagen bleiben.

Allerdings erwartet der Tabellenzweite der Regionalliga Nordrhein den Verfolger HC Gelpe/Strombach. „Eine attraktive Paarung“, sagt Faßbender und lässt zugleich keinen Zweifel an den eigenen Ambitionen: „Natürlich wollen wir gewinnen.“ Mit einem weiteren Erfolg schaffen die TBW-Handballerinnen zudem einen guten Start ins Jahr 2019 und behaupten die gute Ausgangsposition hinter Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf, der aktuell zwei Punkte Vorsprung hat.

Allerdings dürfen die Wülfratherinnen das Gäste-Team nicht unterschätzen, denn in der vergangenen Saison schloss Strombach die Regionalliga auf dem dritten Platz ab. In dieser Spielzeit verlor die Mannschaft der erfahrenen Trainerin Meike Nitsch zwar die ersten beiden Partien gegen Fortuna Düsseldorf und den SC Fortuna Köln, kassierte in den nächsten acht Begegnungen aber nur noch eine Niederlage gegen den HC Weiden.

Die Bilanz des Gegners kann sich also sehen lassen, doch Lars Faßbender betont: „Wir sind fokussiert, haben weiter unser Ziel, dass wir so weit vorne landen wollen, wie es geht.“ Obgleich der TBW-Coach in der Weihnachtspause seinen Abschied im Sommer verkündete, lässt die Mannschaft im Training nicht nach. Das Hauptaugenmerk lag in den letzten Übungseinheiten auf der Abwehrarbeit, die bislang zu den stärksten in der Regionalliga zählt. Auf der anderen Seite müssen sich die Wülfrather Angreiferinnen erfolgreich gegen die offensive Deckung der Gäste durchsetzen. Mit einem Sieg vergrößern sie zugleich den Vorsprung auf einen Konkurrenten im Titelkampf der Regionalliga.

Nicht im Wülfrather Kader stehen diesmal Torfrau Samantha Sklorz und Anja Klatt, die beide verletzt sind. Doch Coach Lars Faßbender stellt mit Nachdruck fest: „Wir haben einen Kader von 14 Leuten und sollten es schaffen, die Ausfälle zu kompensieren.“

Mehr von RP ONLINE