Mettmann-Sport will bei der SSG/HSV Wuppertal überzeugen

Handball: ME-Sport hat Sieg über den Vorletzten auf der Rechnung

Durch den Derbysieg gegen die Zweitvertretung des TB Wülfrath arbeiteten sich die Handballerinnen von Mettmann-Sport ins Mittelfeld der Verbandsliga vor. Mit einem weiteren doppelten Punktgewinn am Sonntag um 16.45 Uhr bei der Spielgemeinschaft der SSG/HSV Wuppertal verschafft sich die Mannschaft von Trainer Marcus Laschet einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze und vertreibt vorerst das Abstiegsgespenst aus der Kreisstadt.

Dabei stehen die Chancen für die auswärtsschwachen Mettmannerinnen gut, in Wuppertal den ersten Erfolg in der Fremde einzufahren. Die Gastgeberinnen belegen mit einem Sieg und zwei Unentschieden den vorletzten Tabellenplatz und stellen mit 380 Gegentoren nach zehn Spieltagen die schlechteste Abwehr der Verbandsliga.

Dennoch ist das Laschet-Team gewarnt. Durchschnittlich fünf Tore mehr als der Angriff von Mettmann-Sport erzielten die Wuppertalerinnen pro Spiel. Die Offensive bleibt weiterhin das Manko des Absteigers. Eine Aussicht auf Besserung bringt aber das Comeback von Svenja Trunk. „Durch sie sind wir deutlich variabler im Angriff“, weiß Laschet um die Wichtigkeit der Spielerin.

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Insgesamt sieht der ME-Sport-Trainer seine Mannschaft aktuell in einer guten Verfassung: „Wir haben unter der Woche super trainiert und verspüren nach dem Derbysieg viel Euphorie“. berichtet er. Diesen Schwung wollen die Mettmannerinnen mit nach Wuppertal nehmen. „Ich erwarte einen Sieg gegen den Tabellenvorletzten, um mental gestärkt in die beiden letzten schwierigen Partien des Jahres zu gehen“, gibt der Coach eine klare Marschroute vor. Bis auf Lisanne Herrmann (privat verhindert) ist das ME-Sport-Team komplett.

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