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Umweltaktion in Meerbusch startet im Juni

Umweltschutz in Meerbusch : Stadtradeln für ein gutes Klima beginnt am 5. Juni

Die Kampagne findet zum achten Mal in Meerbusch statt. Wegen Corona fällt in diesem Jahr allerdings die beliebte Radnacht zum Auftakt des Stadtradelns aus. Dennoch wünscht sich Klimaschutzmanagerin Denise Pottbäcker, dass wieder viele Bürger Rad-Kilometer sammeln.

(RP) Rauf aufs Rad und tüchtig Strecke machen – das ist auch in diesem Jahr beim „Stadtradeln“ möglich. Vom 5. bis zum 25. Juni können Fahrradfans wieder für ein gutes Klima aktiv werden.

Die beliebte Radnacht als Auftakt zum Stadtradeln sowie organisierte Gruppenfahrten fallen in diesem Jahr allerdings wegen Corona aus. Stattdessen können die Teilnehmer alleine, zu zweit, im Familienverbund oder mit Personen aus einem weiteren Haushalt Kilometer sammeln. Mitmachen können alle Meerbuscher oder diejenigen, die in Meerbusch arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, sowie die Mitglieder des Meerbuscher Stadtrats. Man kann sich bereits jetzt auf der Internetseite www.stadtradeln.de/meerbusch registrieren und ein Stadtradel-Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten.

„Im Aktionszeitraum sollten so viele Strecken wie möglich mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ob privat oder beruflich spielt dabei keine Rolle“, sagt Denise Pottbäcker, Klimaschutzmanagerin der Stadt Meerbusch. Sie hofft auf möglichst viele Teilnehmer, die durch das Umsteigen aufs Fahrrad ein Zeichen für mehr Klimaschutz und die Förderung des Radverkehrs setzen. „Außerdem gibt es wieder tolle Preise zu gewinnen. Ziel soll aber natürlich sein, dass auch nach der Stadtradel-Aktion möglichst viele Strecken per Rad zurückgelegt werden“, ergänzt Pottbäcker.

Die Stadtradeln-Kampagne des Klima-Bündnis findet zum achten Mal in Meerbusch statt. Im vergangenen Jahr konnten die Organisatoren der Stadt Meerbusch 670 Teilnehmer zählen, die rund 131.000 Kilometer zurückgelegt haben – ein neuer Rekord. 19 Tonnen CO2 wurden in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum eingespart.

„Ein Viertel der Kohlendioxid-Emissionen des gesamten Verkehrs in Deutschland verursacht der Innerortsverkehr. Wenn rund 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich allein dadurch rund 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden“, erklärt Pottbäcker. Ihr Appell lautet daher: „Ab aufs Fahrrad und mitmachen beim Stadtradeln 2020.“