Leverkusen: Verletztes Kind aus Afghanistan hofft auf OP in Opladen

Mit Hilfsflug eingetroffen : Kind hofft auf OP in Opladen

Sie kommen mit der großen Hoffnung auf Heilung nach Deutschland: Am Mittwoch ist am Düsseldorfer Flughafen ein Flieger  mit 93 Kindern aus Afghanistan und Ländern Zentralasiens gelandet, die in Deutschland operiert werden sollen.

Auch im Opladener Remigius-Krankenhaus wird ein Kind in den nächsten Wochen noch einmal genau untersucht und dann wahrscheinlich auch operiert. „Bis dahin ist es erst einmal in einem anderen Krankenhaus untergebracht und wird von ausgebildeten Fachkräften betreut“, berichtet Cerstin Tschirner von der Kplus-Gruppe, zu der das Remigius-Krankenhaus gehört. Das Friedensdorf International arbeitet für die Auswahl der schwer verletzten Kinder unter anderem mit dem Roten Halbmond Afghanistan zusammen, sozusagen dem dortigen Roten Kreuz. Für Kinder und Eltern sei die Zeit der Trennung, meist ein halbes Jahr, sehr schwierig. „Deswegen werden auch alle Kinder wieder zurückgebracht“, sagt Tschirner, „zu ihren Familien.“

(LH)
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