Landesgeld für Kastanienallee in Leverkusen gefordert

CDU-Landtagsabgeordneter rät : Erneuerung Kastanienallee: Stadt soll Landesgeld beantragen

Eine weitere Kastanie an der Opladener Allee muss noch gefällt werden. Das hat Veranstalter Werner Nolden kurz vor der  Bierbörse angekündigt. Es ist in kurzer Zeit der dritte Baum der mehr als 100 Jahre alten Flaniermeile (und bei der Bierbörse sommerromantischen Feiermeile) an der Wupper, der abgeholzt werden muss, weil er Krankheitserregern nicht mehr widerstehen kann.

Nolden hatte auch angekündigt, mit der finanziellen Hilfe weiterer Unterstützer Ersatz schaffen zu wollen. Es könnten Lindenbäume werden.

Landtagsabgeordneter Rüdiger Scholz (CDU) regt nun an, für die Erneuerung auch Fördergeld des Landes zu nutzen. „Die Initiative von Werner Nolden ist beispielhaft und begrüßenswert. Damit wird sichergestellt, dass auch die Leverkusener in den kommenden Jahrzehnten eine Baumallee an der heutigen Kastanienallee genießen und dort flanieren können. Auch die angekündigte Bereitschaft vieler Unterstützter, selbst Mittel für einen Baum beizusteuern, zeigt, dass das Ehrenamt in Leverkusen nicht nur ein Worthülse ist, sondern wirklich gelebt wird“, lobt Scholz und merkt an, dass das Land  für die Anpflanzung neuer Alleen Fördermittel zur Verfügung stellt. „Unterstützt werden dabei auch Neuanpflanzungen, die nach dem vollständigen Absterben der alten Alleebäume auf Grund von Krankheiten oder Sturm erfolgen. Genau in dieses Förderschema passt die Kastanienallee in Opladen.“

Nun sei es an der Stadt, zeitnah ein Beratungspapier zu erarbeiten und einen Antrag bei der Bezirksregierung in Köln stellen. „Mit den Fördermitteln und den zugesagten Spenden könnte sich der Prozess der Erneuerung der bisherigen Kastanienallee beschleunigen lassen. Mit jedem Jahr, mit dem wir heute früher fertig werden, können wir die neue Allee auch früher genießen.“

(LH)
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