Leverkusen: Initiative hofft auf positive Bescheide zu A 1-Lärmschutz

Leverkusen: Initiative hofft auf positive Bescheide zu A 1-Lärmschutz

Die Bürgerinitiative "Lev kontra Raststätte" kümmert sich ums Thema Lärmschutz an der A1. 2013 hat sie 400 dazu bewegt, einen Antrag auf nachträglichen Lärmschutz bei der Bezirksregierung zu stellen. "Die Anträge wurde auf Bitten der Bezirksregierung zurückgestellt, bis schon anhängige Verfahren aus Burscheid dazu abgeschlossen sind", berichtet Initiativen-Sprecher Peter Westmeier. "Das ist jetzt der Fall. Die Klagen wurden zwar abgelehnt, dennoch sind es nur Einzelfallentscheidungen. Sie haben aber erreicht, dass das Dürscheider Teilstück noch vor 2019 einen Flüsterasphalt bekommt.

" Das habe Straßen.NRW vor dem Kölner Verwaltungsgericht währen der mündlichen Verhandlung zugesagt. Demnächst sollen die Bescheide der Leverkusener Antragsteller eintreffen. Wer einen Bescheid erhält, soll sich bei der Initiative melden, bittet Westmeier, damit gegebenenfalls noch rechtzeitig Widerspruch eingelegt werden könne. "Je mehr Betroffene einen Anspruch auf nachträglichen Lärmschutz nachweisen können, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bezirksregierung gehalten ist, ergänzenden aktiven Lärmschutz anzuordnen", sagt Westmeier.

(LH)