St. Tönis: Handball-Trainerin Heinecke fordert zwei Siege

Handball : Angriff bei St. Töniser Frauen ist nicht effizient genug

Dennoch agiert sie bislang sehr konstant und stabil.

Die Nordrheinliga-Frauen der Turnerschaft St. Tönis sind kurz vor der Weihnachtspause immer noch ungeschlagen. Jedenfalls, wenn die Vergleiche mit den drei dominierenden Spitzenteams aus der Gesamtbetrachtung heraus genommen werden. In allen übrigen fünf Duellen fuhr die Mannschaft von Trainerin Miriam Heinecke die volle Punktausbeute ein und festigt derzeit einen vorderen Mittelfeldplatz.

Generell wirkt die Turnerschaft in dieser Spielzeit bislang sehr konstant und stabil. Auch in engen Spielen, wie beispielsweise beim Dünnwalder TV oder zuletzt in Frechen, fanden die St. Töniserinnen stets Mittel und Wege, kleinere Schwächephasen erfolgreich zu durchbrechen. Verlass ist hier auf die Offensivleistung. 224 erzielte Treffer sind ein respektabler Wert, der unter Umständen sogar noch etwas höher sein könnte, denn ein Manko begleitet die Turnerschaft auch in dieser Saison. Die erste und zweite Welle könnte wesentlich effizienter sein. „Diese Baustelle haben wir leider aus dem Vorjahr übernommen. Wir schalten oft zu behäbig um“, reklamiert die Übungsleiterin, die ihre Mädels an der Seitenlinie immer nach vorne peitscht. Genügend Gelegenheiten, an den Tempogegenstößen zu arbeiten, werden sich der Turnerschaft voraussichtlich am Sonntag (15 Uhr) ergeben. Dann gastiert das punktlose Schlusslicht der GSG Duisburg in der Sporthalle Corneliusfeld. Die Gäste präsentierten sich in den meisten Begegnungen vorne harmlos und hinten unorganisiert. Das Torverhältnis ist mit Minus 87 geradezu vernichtend. Frenetische Wertschätzung gibt es in solchen Duellen gemeinhin nicht zu erlangen. Für die Gastgeberinnen geht es einzig und allein darum die Zähler in St. Tönis zu halten.

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