Mike Zettel ist von „Magic Kuhne“ begeistert

Eishockey : Mike Zettel ist von „Magic Kuhne“ begeistert

Besonders viele ältere KEV-Fans freuten sich am Wochenende über das Wiedersehen mit dem ehemaligen Trainer.

Mike Zettel musste am Wochenende viele Hände schütteln, als er in der Rheinlandhalle zum U20-Spiel des KEV gegen Iserlohn kam oder am Sonntag beim Spiel der Pinguine zu Gast war. Der Ex-Trainer des Krefelder EV, der von 1990 bis 1995 an der Bande der Schwarz-Gelben stand und 1991 mit dem Team die Rückkehr in die Bundesliga schaffte, besuchte in Krefeld seinen Freund und ehemaligen Konditionstrainer Frank Brünsing.

Besonders die älteren KEV-Fans freuten sich über das Wiedersehen mit dem 65-jährigen Kanadier. „Das Spiel ist inzwischen viel schneller als zu meiner Zeit, als ich hier in Krefeld Trainer war. Das liegt zu einem großen Teil auch daran, dass die Spieler viel besseres Material zur Verfügung haben, vor allem bessere Schlittschuhe und Schläger als damals. Die Spieler haben auch durch verbessertes und intensiveres Training eine bessere Fitness. Was ein bisschen fehlt, sind die Zweikämpfe, das liegt aber auch an der Regelauslegung durch die Schiedsrichter. Besonders aufgefallen ist mir heute der junge Philipp Kuhnekath. Er geht dahin, wo es weh tut und trifft mit dem Puck viele gute Entscheidungen. Er ist ein großes Talent, vor allem hier aus dem eigen Nachwuchs, da kann Krefeld in den nächsten Jahren drauf bauen. Sein Vater Dirk und sein Onkel Ulrik haben ja bei mir gespielt. Sein Opa Willi war auch immer mit dabei. Meine Jungs aus der Aufstiegsmannschaft und ich nennen Philipp ab jetzt „Magic Kuhne“, sagte Zettel am Rande des Spiels.

Dem Eishockey ist Mike Zettel nach seinem Abschied vom KEV stets treu geblieben. Seine letzte Station als Cheftrainer war in der Saison 2006/07 beim Schweizer B-Ligisten EHC Chur, wo er am 2. Mai 2007 vorzeitig entlassen wurde. Heute kümmert er sich in der Universität Waterloo in der Nähe von Toronto um den Eishockey-Nachwuchs und unterstützt den ehemaligen Pinguin-Stürmer Jan Alinc bei der slowenischen Nationalmannschaft.

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