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Kind bei Unfall mit Rasenmäher schwer verletzt

Rettungshubschrauber im Einsatz : Kind bei Unfall mit Rasenmäher schwer verletzt

Lebensgefahr besteht nicht, doch das Kind musste per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik transportiert werden. Die Statistik von Versicherern besagt: Jährlich kommt es in Deutschland zu rund 7000 Unfällen mit Rasenmähern.

Schrecklicher Unfall in Bockum: Ein Kleinkind ist am Montagabend mit der Hand in einen Rasenmäher geraten und dabei schwer verletzt worden. Lebensgefahr bestehe aber nicht, hieß es am Abend. Die Verletzungen waren allerdings so schwer, dass das Kind mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik außerhalb von Krefeld geflogen wurde.

Die Polizeileitstelle in Krefeld konnte am Abend keine näheren Angaben zu dem Kind und seinen Verletzungen machen. Erste Meldungen, wonach das Kind etwa ein Jahr alt sein soll, wurden zunächst nicht bestätigt. Dem Vernehmen war ein Notfallseelsorger vor Ort, um sich um die Angehörigen des Kindes zu kümmern. Zu dem Unfall soll es in einem Garten an der Windmühlenstraße gekommen sein. Der Rettungshubschrauber landete neben der Musikschule im Sollbrüggenpark.

Rasenmäher sind immer wieder Quelle für schwere, sogar tödliche Unfälle. Seit Jahren liegt die Zahl der Unfälle mit Rasenmähern nach Erkenntnissen der Versicherer stabil bei rund 7000 pro Jahr. Generell  ist die Arbeit im Garten nicht ungefährlich: Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ereignen sich pro Jahr mehr als 200.000 Unfälle in deutschen Gärten. Bei rund der Hälfte aller Gartenunfälle handelt es sich demnach um Schnittwunden durch scharfe oder spitze Gegenstände. Häufig sind auch Stürze von Leitern bei der Baumpflege. Bei der Gartenarbeit sind die Finger fast dreimal so gefährdet wie bei der normalen Hausarbeit: Dort werden in zwölf Prozent aller Unfälle die Finger verletzt, bei der Gartenarbeit sind bei 34 Prozent aller Unfälle die Finger beteiligt.