Volleyball Bedburg-Haus Herren Halbzeitmeister

Kleve · Volleyball-Landesliga: SV Bedburg-Hau - VT Kempen 3:0 (25:17, 25:17, 25:15). Aufstieg in die Verbandsliga ist erklärtes Ziel des Spitzenreiters.

 SV Bedburg-Haus Volleyball setzte ihre Siegesserie fort.

SV Bedburg-Haus Volleyball setzte ihre Siegesserie fort.

Foto: G. Evers

Landesliga-Spitzenreiter Bedburg-Hau hatte im ersten Heimspiel des neuen Jahres nicht nur wegen seines klaren Zu-Null-Sieges über die abstiegsgefährdete Kempener Sechs schon Grund genug zu feiern. Der Sieg der Gastgeber kennzeichnete darüber hinaus auch den erfolgreichen Abschluss der ersten Halbserie und damit den Gewinn der Halbzeitmeisterschaft. Für die Sechs von Coach Peter Stemmler sicher noch ein Grund mehr zu feiern. Haus Trainer trat jedoch vorsichtshalber auch schon auf die Euphoriebremse. Er befand: "Für die Herbstmeisterschaft können wir uns nichts kaufen. Aber wir sind stolz auf eine Hinrunde ohne Niederlage."

Nach einer mehrwöchigen Spielpause knüpfte Stemmlers Sechs im ersten Spiel im neuen Jahr fast nahtlos an die starken Auftritte vor dem Jahreswechsel an. Kempen war nur zeitweise auf Augenhöhe mit dem gastgebenden Spitzenreiter, der ab 11:11 im ersten Satz, ab 13:13 im zweiten Durchgang und nach den Zwischenstationen 8:4 und 15:10 in Satz drei in allen Durchgängen klar die Schlagzahl vorgab. Spektakuläre Abwehraktionen waren Indiz für die Entschlossenheit und den unbedingten Siegeswillen im Team des Spitzenreiters, der auch mit größerer spielerischer Klasse und besserer Durchschlagskraft im Angriff überzeugte.

Nach dem verdienten Sieg und einer überzeugenden Leistung seiner Mannschaft stellte Haus Coach zufrieden fest: "Meine Sorge, dass die Jungs den Gegner nicht ernst genug nehmen, war unbegründet. Die Mannschaft ist derart aufs Siegen gepolt, dass sie um jeden Punkt kämpft. Auch die heute notwendigen Umstellungen im Team wegen Krankheiten und Verletzungen hatten keine negative Auswirkung auf unser Spiel, weil wir die stärkste Bank der Liga haben." Haus Übungsleiter spielte auf die Umstellungen in seiner Sechs für das Duell mit Kempen an.

Wegen einer Virusinfektion konnte Diagonalangeifer Stephan Reinders nicht ins Geschehen eingreifen. Reinders wurde von Fabian Fischer, wie Stemmler betonte, "glänzend ersetzt".

Auch die Umbesetzung auf Haus Spielmacherposition funktionierte perfekt. Routinier Edgar Groß hatte sich im Training bei einer Blockaktion eine Bänderverletzung zugezogen. Sein Sohn Niklas Groß übernahm wieder wie bereits öfters im Saisonverlauf die Spielgestaltung und Stemmler lobte seinen Youngster: "Niklas führte als Zuspieler klug Regie." Haus Siegesserie wurde fortgesetzt und Haus Coach fand es an der Zeit, das bisherige Saisonziel Klassenerhalt zu korrigieren: "Jetzt wollen wir natürlich mehr. Der Aufstieg in die Verbandsliga ist nun unser erklärtes Ziel."

SV Bedburg-Hau: Fischer, Wilke, Bours, T. Moerkerk, Herzberg, N. Groß, Reetz

(RP)