Klimaschutz: Pflanzaktionen am Tag des Baumes in Winnekendonk

Umwelt : Klimaschutz fängt schon vor der eigenen Haustür an

Schüler gehen auf die Straße, in Paris wurde über das Artensterben diskutiert, die Winnekendonker packen es an. Auf der Minigolfanlange Winnekendonk erblüht nun eine Felsenbirne auf dem Gelände. Zum Tag des Baumes hatte der Heimatverein “Ons Derp“ Winnekendonk auch in diesem Jahr wieder zur Schaufel gegriffen und eifrig gepflanzt.

Solche Aktionen mache der Heimatverein bereits seit vielen Jahren, erzählt der Vorsitzende Gerd Ophey.

„Mit der Aktion wollen wir jedes Jahr ein Bäumchen setzten“ ,sagt er. Doch es sei sehr schwierig geworden, entsprechende Plätze in der Nähe zu finden, wo die Bäume gepflanzt werden könnten. Eine umfangreichere Pflanzaktion fand bereits am Sportplatz Sonsbecker Straße statt. Insgesamt 16 Bäume wurden dort gesetzt. Es sei die erste Fläche, an der so viele Bäume umgesetzt werden konnten. „Mehr öffentlich bereitgestellte Flächen werden für die Bepflanzung von Bäumen benötigt“, appelliert der erste Vorsitzende deshalb an die Ortschaft.

Aber nicht nur die Minigolfanlage ist grüner geworden. Auch die Ampeln and der Kevelaerer- und Sonsbecker Straße haben Farbtupfer abbekommen: 60 Blumenampeln. „Eine Aktion, an der sich die Leute erfreuen können“, beschreibt es Ophey. Damit die Freude nicht nur von kurzer Dauer ist, kümmert sich der Heimatverein auch um die Pflege und die Bewässerung der Blumenampeln. Mit solchen Aktionen bemühe man sich „grün“ unterwegs zu sein, betont Ophey.

Über die Homepage www.onsderp.de könne sich beim Heimatverein gemeldet werden um mit zu helfen oder Vorschläge einzureichen, die sich der Verein bemühe aufzunehmen, sagt Ophey. Am 1. Mai ab elf Uhr findet übrigens die Saisoneröffnung der Minigolfanlage Winnekendonk statt.  Kinder können an einem Ballonwettbewerb teilnehmen oder sich auf einer Hüpfburg vergnügen. Musikalisch unterlegt wird die Eröffnung durch die Seniorenblaskapelle Niederrhein.

Mit viel Liebe zum Detail sei alles vorbereitet worden, erzählt Ophey. Jede Menge Zeit sei in die Pflege der Anlage und in die Erneuerung der Vorrichtungen gesteckt worden. „Sowas will bewerkstelligt werden“, betont Ophey und verweist auf die tätigen Ehrenamtler. Die Einnahmen sollen wiederum ins Dorf gesteckt werden um beispielsweise den Kinderkarneval vor Ort zu unterstützen.