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Fußball: Fischeln: vom Jäger zum Gejagten

Fußball : Fischeln: vom Jäger zum Gejagten

Tabellenführer Fischeln will in Dormagen die Spitze behaupten. Tönisberg schon morgen gegen Giesenkirchen in der Pflicht. Schicksalsspiel für Preußen Krefeld im Kellerduell gegen den FC Büderich. Linner SV will gute Bilanz 2008 gegen Wersten ausbauen.

Mit dem Heimspiel gegen den VfL Giesenkirchen eröffnet der VfL Tönisberg morgen um 16 Uhr den 24. Spieltag. Ein Sieg gegen den Abstiegskandidaten ist Pflicht, will die Elf von Trainer Frank Goldau nicht vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen ausscheiden. Goldau setzt noch einen drauf: "Neun Punkte müssen aus den nächsten drei Spielen her, sonst können wir die Sache abhaken". Bis auf den gesperrten David Rebig und Valerij Scerbinin ist alles an Bord weil Torhüter Christian Hechler Einsatzbereitschaft signalisiert.

Immer mehr Konturen nehmen die Planungen für die neue Saison an. Jüngste Verpflichtung ist Michael Schmitz vom SV Straelen II. Der Mittelfeldspieler gehörte auch lange dem Oberliga-Kader an. Vom aktuellen Kader verlängerte Gülbey Yigitkurt um ein, Kamill Stetz und zwei weitere Jahre. Eine mündliche Zusage gab Jermaine Dartey.

Vom Jäger zum Gejagten: Das ist die Ausgangsposition des VfR Fischeln vor dem schweren Auswärtsspiel bei den erstarkten Dormagenern. "Wenn die Einstellung stimmt, sind wir in der Lage Bayer zu schlagen", zeigt Trainer Dieter Hußmanns Zuversicht. Nach einer lockeren Laufeinheit gestern folgt heute ein Kameradschaftsabend, der die Mannschaft im Aufstiegskampf weiter zusammen schweißen soll. Fraglich ist der Einsatz von Mike Grühn (Leistenprobleme) und des zuletzt stark aufspielenden Christopher Beck (Prellung). Allerdings bieten sich derzeit mit den Reservisten Steve Tolkmitt, Francesco Reale und Holger Kox Alternativen, auf die sich Hußmanns verlassen kann.

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Der Linner SV will im Heimspiel gegen den SV Wersten 04 seine gute Bilanz 2008 weiter aufpolieren (drei Siege zwei Unentschieden in fünf Spielen). Die Gäste entpuppten sich in der Vergangenheit als dankbare Gegner, ließen sie doch meist die Punkte in Krefeld. Sie müssen allerdings punkten. Ansonsten steckt der wieder mitten im Abstiegskampf. Bei den Gastgeber fehlt immer noch Nermin Pramenkovic. Angeschlagen ist Tim Cornelissen. Mit Muzaffer Kalayli unterschrieb der letzte der Leistungsträger, so dass der Linner SV für die nächste Spielzeit ein starkes Korsett vorweist.

Nach der Spielabsage in Giesenkirchen und der damit verbundenen Zwangspause wartet auf Preußen Krefeld ein weiteres Schicksalsspiel. Zu Gast ist der punktgleiche FC Büderich. Der größere Druck dürfte bei der Foehde-Elf liegen, die bereits zwei Spiele mehr auf dem Konto hat. Aber Vorsicht ist geboten, denn der FC holte aus den letzten fünf Auswärtsspielen zwar nur vier Punkte (insgesamt sieben), traf aber in jeder Begegnung mindestens zweimal.

Bei den Preußen herrscht Zuversicht, mit einem Sieg die eigenen Chancen zu wahren und dem Gegner den KO zu verpassen. "Ganz klar drei Punkte", ist Obmann Uwe Johannes vom Ausgang überzeugt, "und am 1. Mai wird die Partie in Giesenkirchen nachgeholt. Da wollen wir dann gegen einen weiteren Konkurrenten nachlegen. Wir haben den Kader vergrößert. Das heizt zusätzlich den Konkurrenzkampf an".

(RP)