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Handball: Harz-Verbot für Vorster Handballer

Handball : Harz-Verbot für Vorster Handballer

Handball Von der Papierform her ist Verbandsligist TV Vorst der klare Favorit, wenn es am Sonntag (17 Uhr) zur HSG Wesel geht. Nach dem knappen Derby-Sieg gegen den ASV Süchteln ist der TVV weiter im Aufwind und schielt in der Tabelle sogar noch auf Rang vier. Wesel hingegen ziert mit mageren sieben Pünktchen das Tabellenende, der Abstieg in die Landesliga rückt immer näher. Doch die HSG hat sich für den TVV zu einem echten Angstgegner entwickelt. Zwar konnte das Hinspiel in der heimischen Rudi-Demers-Halle gewonnen werden, in der vergangenen Spielzeit aber verließen die Grün-Weißen in beiden Spielen als Verlierer den Platz. Die Rundsporthalle ist bei Gastmannschaften äußerst unbeliebt. Schließlich herrscht „Harz-Verbot“. Ungewohnt auch für die Vorster Akteure. Damit nicht von Beginn an jeder Ball durch die Finger flutscht, bereitet sich Trainer Manfred Wählen mit seinen Spielern auf die ungewohnte Situation vor. „Wir trainieren in dieser Woche nur mit Torwartbällen ohne Harz“, sagt der oberste Vorster Übungsleiter.

In der Landesliga steht die Turnerschaft St. Tönis vor einem ganz wichtigen Spiel: Um nicht doch noch Gefahr zu laufen, auf einen Relegationsplatz zu rutschen, muss das Team von Trainer Ron Andrae seine letzten beiden Heimspiele unbedingt gewinnen. „Dann sind wir durch“, weiß der Coach. Gegen die SG Wickrath/Beckrath (Sonntag, 12 Uhr) setzt Andrae vor allem auf die Heimstärke seiner Mannschaft. Respekt hat er vor dem Rückraum der Gäste, die drei der letzten vier Ligapartien gewinnen konnten. „Aber auch der Torwart ist sehr gut“, warnt er.

Die Turnerschaft Grefrath strebt im Heimspiel (Samstag, 18.30 Uhr) gegen die Zweitvertretung des TV Oppum einen Sieg an. Doch das wird nicht so leicht, wie es der Tabellenstand der Gäste vermuten lässt. Das Team von Helmut Schneeweiß spielt seit Wochen mit Verstärkung aus der „Ersten“, punktete zuletzt beständig und will mit aller Macht noch den Klassenverbleib schaffen. Niklas Eirmbter möchte mit seinen Mannen noch auf Rang fünf klettern. „Das muss unser Ziel sein“, sagt Eirmbter, der nur auf Felix Ehren verzichten muss. Sein letztes Spiel für die Turnerschaft bestreitet Thorsten Neuy: Der Routinier und langjährige Grefrather hört nach der Saison auf.

(RP)