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Hückeswagen: Verblasste Markierungen auf der Rader Straße

Bürger-Beschwerde in Hückeswagen : Verblasste Markierungen auf der Rader Straße

Die Sanierung der Rader Straße (B 483) ist noch nicht wirklich lange her, zudem hat sie viel länger gedauert als geplant. Doch ein BM-Leser berichtet bereits von ersten Mängeln: Die Fahrbahnmarkierungen seien kaum noch zu erkennen.

Die Erneuerung der obersten, vier Zentimeter dicken Asphaltschicht war, abgesehen von der Radwegerneuerung, der vorerst letzte Abschnitt im Rahmen der Sanierung der Bundesstraße – diese Arbeiten wurden erst im Mai dieses Jahres vorgenommen.

Doch die Straße zwischen Hückeswagen und Radevormwald weist bereits erste Makel auf, wie ein BM-Leser bei unserer Redaktion anmerkt. „Schon jetzt sind kaum noch Begrenzungslinien erkennbar,  insbesondere im Ortsausgang“, sagt der Leser, der nicht namentlich genannt werden möchte. Sie seien so dünn aufgebracht worden, dass sie inzwischen wieder verbraucht seien. „Am Anfang dachte ich, es wäre nur ein Provisorium,“ sagt der Hückeswagener.

Eine Nachfrage bei Straßen.NRW ergibt, dass es sich genau darum tatsächlich handelt. „Die derzeitige Markierung auf der B 483 ist noch nicht die endgültige Markierung“, erklärt Rainer Herzog vom Landesbetrieb. Die aktuelle Markierung sei eine vorläufige Farbmarkierung, final würde eine Markierung auf Plastikbasis aufgetragen werden. Bis dies erledigt werden könne, werde es voraussichtlich aber noch dauern: Die entsprechenden Unternehmen seien so ausgelastet, dass diese Arbeiten bislang noch nicht stattfinden konnten. „In Anbetracht der Tatsache, dass diese Markierung nur bei gutem, trockenem Wetter erfolgen kann, ist mit einer Umsetzung nicht vor dem Frühjahr 2022 auszugehen“, sagt Rainer Herzog.