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Große Trauer bei der SPD Oberberg: Ralf Wurth ist tot

Nachruf der SPD Oberberg : Große Trauer – Ralf Wurth ist tot

Am späten Samstagabend ist der Kreistagsfraktionsvorsitzende der SPD Oberberg, Ralf Wurth, plötzlich und unerwartet gestorben. Bis zu seinem Tod war er Ortsvereinsvorsitzender in seiner Heimatstadt Wipperfürth und dort seit 1994 Mitglied im Stadtrat.

Mit Erschütterung und großer Fassungslosigkeit musste die SPD Oberberg am späten Samstagabend die Nachricht vom plötzlichen Tod des Kreistagsfraktionsvorsitzenden Ralf Wurth im Alter von 61 Jahren zur Kenntnis nehmen. Wurth war seit 1984 Mitglied des Kreistags und seit 25 Jahren Vorsitzender der Kreistagsfraktion, von 1987 bis 2002 war er stellvertretender Unterbezirksvorsitzender. Bis zu seinem Tod war er Ortsvereinsvorsitzender in seiner Heimatstadt Wipperfürth und dort seit 1994 Mitglied im Stadtrat.

„Das plötzliche Fehlen von Ralf reißt in der oberbergischen Sozialdemokratie eine Lücke, die nur sehr schwer zu füllen sein wird“, schreibt Heidrun Schmeis-Noack für den Fraktionsvorstand. Sein analytischer Sachverstand, seine finanzpolitische Kompetenz und seine penible Vorbereitung der Sitzungen seien über die Grenzen der eigenen Partei hinaus geschätzt und anerkannt. „Wurth war ein Sozialdemokrat mit Ecken und Kanten, aber auch ein unermüdlicher Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit. Diesen Zielen fühlte er sich seit seinem Eintritt in die SPD 1977 immer verbunden“, heißt es in einem Nachruf der SPD. Alle Verdienste und Einsätze für die Partei, sein Wirken in der AWO und in anderen Organisationen aufzuführen, würde jeden Nachruf sprengen.

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Der Fraktionsvorstand muss jetzt kurzfristig personelle und organisatorische Entscheidungen treffen. In einer Dringlichkeitssitzung wurde bereits beschlossen, dass Sven Lichtmann kommissarischer Fraktionsvorsitzender ist. Noch vor der Sommerpause will die Fraktion einen neuen Vorstand wählen.

(rue)