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Unwetter in Hückeswagen verlief noch glimpflich

Feuerwehr Hückeswagen : Unwetter verlief noch glimpflich

Zu mehreren Einsätzen musste die Hückeswagener Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag ausrücken. Glücklicherweise hinterließ das Unwetter keine größeren Schäden.

Während das Unwetter in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Nachbarstadt Radevormwald zu keinerlei Einsätzen führte, musste die Hückeswagener Feuerwehr gleich mehrmals ausrücken. Trotzdem verlief das Unwetter auch in der Schloss-Stadt äußerst glimpflich, und so richtig viel zu tun gab’s für die Rettungskräfte glücklicherweise nicht.

Um kurz vor 2 Uhr wurden kreisweit alle Unwettermeldeköpfe alarmiert, um bei einer möglichen hohen Anzahl an Einsätzen die Leitstelle des Oberbergischen Kreises frühzeitig entlasten zu können. „So bildet jede Feuerwehr im Kreis ihre eigene kleine Leitstelle“, berichtete Michael Ebbinghaus von der Radevormwalder Feuerwehr.

 Am Frohnhauser Weg versperrte eine abgebrochene Baumkrone den Weg.
Am Frohnhauser Weg versperrte eine abgebrochene Baumkrone den Weg. Foto: Feuerwehr

Die Hückeswagener Einsatzkräfte vom Löschzug Stadt wurden gegen 1.49 Uhr erstmals alarmiert, zu einer Fahrbahnüberschwemmung auf der Bevertalstraße. Nachdem die Feuerwehrleute die Sinkkästen geöffnet hatten, floss das Wasser wieder ab. Bis auf die Einsatzkräfte in der Funkzentrale, die bis etwa 4.30 Uhr besetzt war, konnten erst einmal alle KameradInnen wieder in ihre Betten, berichtet Pressesprecher Morton Gerhardus.

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Bis um 6.34 Uhr erneut die Meldeempfänger des Löschzugs Stadt klingelten. Eine abgebrochene Baumkrone versperrte den Frohnhauser Weg. Diese wurde kurzerhand mit einer Motorsäge zerteilt und auf die Seite geräumt.

Kurz nachdem alle ausgerückten Kräfte wieder zuhause waren, schellten um 7.19 Uhr erneut die Piepser. Auf dem Schillerplatz war ein großer Ast abgebrochen und blockierte den Platz. Auch dieser Ast konnte zügig zersägt und von der Fahrbahn geräumt werden.

Unmittelbar im Anschluss wurde ein weiterer Baum auf der Straße Goldenbergshammer gemeldet. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte jedoch keinen Baum entdecken, „so dass alle Kräfte gegen 9 Uhr alle Kräfte den Heimweg antreten und ein wenig Schlaf nachholen konnten“, teilte Gerhardus mit.