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Hückeswagen: Frauen "waffeln" für soziale Zwecke auf der ganzen Welt

Hückeswagen : Frauen "waffeln" für soziale Zwecke auf der ganzen Welt

25 Pakete Mehl verbrauchen die Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) im Jahr für ihre Waffelbäckereien.

Zum Beispiel am Rosenmontag oder zum Adventsbasar wird im Gemeindehaus gegenüber der Pfarrkirche "gewaffelt", wie es die langjährige Vorsitzende Christel Lüttgenau einmal genannt hat. Aus ihren verschiedenen Aktionen, zu denen auch der Verkauf von Wildblumensträußen zum Patrozinium Mitte August gehört, erwirtschaften die katholischen Frauen jedes Jahr rund 5000 Euro.

Mit diesem Geld werden hauptsächlich drei Projekte unterstützt, denen sich auch die "Kleiderkammer", der Second-Hand-Shop der katholischen Gemeinde, verschrieben hat: die "Sisters of Mary" in Indien von Pater Joy, das "Sacred Heart Hospice" in Mariental in Namibia, um das sich Schwester Maria Heide aus Hückeswagen kümmert, und die Aktivitäten von Pfarrer Virginijus Veprauskas in Litauen. "Er ist jetzt in einer neuen Gemeinde, und in dem Gemeindehaus fehlt es allen Ecken und Ende", berichtet kfd-Vorstandssprecherin Beate Knecht.

Weiter unterstützt, wenn auch unregelmäßig, werden das Projekt "Los zu Ghana" der Hückeswagenerin Christina Krauß sowie lokale Zwecke wie die Islandtafel oder das Café Liebenswert der Gotteshütte, das sich um Teenie-Mütter kümmert. Letzteres bekommt den Gewinn der Modenschau von Freitag.

(büba)