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Grevenbroich: Bund fördert Sanierung des "Doms an der Erft"

Denkmalschutz in Grevenbroich : Bund fördert Sanierung des „Doms an der Erft“

Der Bund fördert die dringend notwendig gewordene Sanierung der Gustorfer Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt. Der Zahn der Zeit hat kräftig an dem 1874 eröffneten Gotteshaus genagt.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch über Fördermittel für Denkmalschutzvorhaben in ganz Deutschland beraten. Dabei erhielt auch die katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Gustorf eine Zusage: 350.000 Euro werden bereitgestellt, um notwendige Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen – von der Reinigung der Backsteinfassade über Dacharbeiten bis zur Restaurierung der Bleiverglasung.

Das seien gute Nachrichten für den Denkmalschutz im Rhein-Kreis, teilte der Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe (CDU) mit. „Die Backsteinbasilika St. Mariä Himmelfahrt ist ein wichtiges Beispiel der Kirchenarchitektur in unserer Region, das ebenso wie die teilweise aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirchenausstattung unter Denkmalschutz steht“, so der Neusser. Mit den nun bewilligten Mitteln könnten nun wichtige Arbeiten zum Erhalt des imposanten Gotteshauses vorgenommen werden.

Wie Gröhe mitteilte, habe er sich sowohl bei der zuständigen Berichterstatterin im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, Patricia Lips“, als auch bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters für die Förderung eingesetzt. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen sollen noch in diesem Jahr beginnen. Der „Dom an der Erft“ ist eines von bundesweit 319 Vorhaben, für die im sogenannten „Denkmalschutzprogramm X“ insgesamt 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

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Auch das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Sanierung der im Jahr 1874 fertiggestellten Pfarrkirche: 116.500 Euro wurden bereits im März für die Instandsetzung von Hauptportal und Fassade aus einem Förderprogramm für Denkmalschutz bereitgestellt.