QR-Codes für Heiligenhäuschen rund um Issum

Tourismus am Niederrhein : QR-Codes für Heiligenhäuschen rund um Issum

Die christlichen Symbole verschiedenster Art, die man heute an den Rändern der Straßen und Wege sieht, entstanden im starken Glauben der religiösen Bewohner unseres Landes. Viele dieser steinernen oder hölzernen Zeugen liegen abseits der heutigen Straßen, weil früher die Wege oft anders verliefen.

Die Kreuze - besonders die Hagelkreuze - erinnern an eine glückliche Ernte und überstandene Naturkatastrophen. Aber auch zur Erinnerung an Unglücke und Seuchen oder das Überleben einer solchen wurden Kreuze an Ackerrainen und Wegen gesetzt.

Heiligenhäuschen entstanden, wurden im Laufe der Zeit errichtet, wieder umgebaut, vergrößert oder verändert. Viele wurden zu Kapellen umgebaut, die heute noch besucht werden. Tatsächlich werden wieder Wegekreuze und Heiligenhäuschen sowie Bildstöcke aufgestellt oder sogar neu erbaut. Die älteren Bauwerke werden oftmals durch Vereine, Bruderschaften oder auch in privaten Initiativen oder von Privatpersonen restauriert und in Stand gehalten. Alle Kreuze, Bildstöcke und Heiligenhäuschen der Ortschaften Aengenesch, Issum, Sevelen und Oermten sind auch in dem Buch „Glaubenszeugnisse am Wegesrand“ von Helmut Heckmann und Christa-Dora Remih zu finden. Das Buch ist im Geiger-Verlag erschienen.

Nachfolgende Heiligenhäuschen in den Ortschaften Issum, Aengenesch, Sevelen und Oermten wurden nun von der Gemeindeverwaltung mit QR-Codes ausgestattet, damit der Interessierte sich die geschichtlichen Daten gleich Vor-Ort auf sein Smartphone laden kann.

 Das sind das Antoniushäuschen am Langendonkshof, Fronleichnamsaltar in Aengenesch, Bildstock an der Fossa Eugeniana, Sinter-Klaas-Hüske, Isidor-Kapelle, Schönstatt-Kapelle Oermter Berg, Fynes Heiligenhäuschen, Bildstock Wormann, und das Heiligenhaus am Ehkesdyk. Alle Texte stammen aus dem Buch „Glaubenszeugnisse am Wegesrand - Aengenesch, Issum, Sevelen, Oermten“ von Helmut Heckmann und Christa-Dora Remih.

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