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Kleine Einweihungszeremonie im neuen Trauerhaus von Straelen.

Auf dem Ostwall-Friedhof : Straelens neues Trauerhaus eingeweiht

Ein Jahr lang wurde daran gebaut, jetzt wurde es eingeweiht: Das neue Trauerhaus am Friedhof am Ostwall. Wegen der Corona-Krise fand die Einweihung im kleinen Kreis statt.

Die Einweihung des neuen Trauerhauses auf dem Straelener Friedhof am Ostwall hat wegen der Corona-Situation im kleinen Kreis stattgefunden. Im Beisein von Bürgermeister Hans-Josef Linßen nahmen Pfarrer Ludwig Verst von der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul sowie Pfarrer Christian Werner von der evangelischen Kirchengemeinde Straelen-Wachtendonk die Einsegnung vor. Bereits seit Ende Februar finden die Trauerfeiern im neuen Haus statt.

Nach knapp einjähriger Bauzeit wurde das neue Gebäude in einem modernen, architektonisch außergewöhnlichen Design errichtet. „Mit dem Bau des neuen Trauerhauses ist es in Straelen gelungen, einen würdevollen Ort zum Trauern und Abschied nehmen für die Angehörigen zu gestalten“, erklärt Bürgermeister Linßen. „Es ist uns als Verwaltung gelungen, gemeinsam mit der Politik und in Abstimmung mit den Kirchen einen ganz besonderen Ort zu schaffen.“

Bei der Konzeption des Innenraums stand der Anspruch im Vordergrund, viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung der Zeremonien zu schaffen. Eine gute Beschallungsanlage, dimmbare Beleuchtung und ein fest installierter Beamer an der Decke machen die zeitgemäße technische Ausstattung aus. Über den Beamer kann die Trauerfeier mit religiöser Symbolik, Sinn- oder Bibelsprüchen und Bildeinblendungen begleitet werden. Das Abspielen von Musik ist ebenso möglich wie die Begleitung der Trauerfeier durch Orgelmusik. In den Boden wurde eine Induktionsschleife eingelassen, die Bürgern mit den entsprechenden Hörgeräten eine bessere Kommunikation und Teilhabe an der Trauerfeier ermöglicht. Temperiert wird das Trauerhaus durch eine Fußbodenheizung, die von einer neuen Heizzentrale in der Leichenhalle mit Wärme versorgt wird.

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Der Abriss der alten Trauerhalle und ein Neubau waren wegen starker Mängel und nach einer Überprüfung der Statik nötig. Außerdem wurde der in die Jahre gekommene Sanitärbereich in den Bau integriert und barrierefrei neu errichtet. Abgeschlossen waren die Arbeiten im April mit der Bepflanzung.

(RP)