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Fußball: Im Pokal gibt es ein Wiedersehen

Fußball : Im Pokal gibt es ein Wiedersehen

In der Vorwoche setzte sich der SVV mit 3:2 beim SV Rees durch. Am Donnerstag kann sich der Gastgeber revanchieren.

In der zweiten Runde um den Kreispokal treffen mit dem SV Rees und dem SV Emmerich-Vrassselt am Donnerstag zwei Bezirksliga-Rivalen aufeinander. Ab 19.30 Uhr ermitteln die beiden Mannschaften im "Redi-Sportpark" an der Reeser Ebentalstrasse, wer von ihnen in die dritte Runde einziehen und den Pokaltraum weiterleben darf.

Bereits vor rund einer Woche trafen an selber Stelle die beiden Kontrahenten bereits aufeinander. In einem Nachholspiel der Bezirksliga unterlag der SV Rees den Gästen aus dem Emmericher Süden dabei unglücklich mit 2:3. Ein lupenreiner Hattrick des Vrasselter Jeremias Geurtsen innerhalb von nur sechs Minuten brachte die Gastgeber zur Halbzeit bereits vorentscheidend ins Hintertreffen. Zwar konnten die Gastgeber um Trainer Klaus Klein-Wiele auch im zweiten Durchgang deutlich mehr spielerische Akzente setzten als die Gäste. Doch am Ende reichte es durch die Treffer von Marvin Schwarz und einem "Tor des Monats" durch Schlussmann Julian Heise nur zur Resultatsverbesserung zum 2:3. Die Punkte entführten, nach zuvor zwei Niederlagen in Folge, die Spieler von Trainer Klaus Lindau nach Vrasselt.

Doch das alles hat auf den heutigen Pokalfight keinen Einfluss. So jedenfalls die Meinung von Klaus Klein-Wiele vor dem Spiel. "Jede Partie ist anders. Und diese beiden Spiele sind nicht miteinander zu vergleichen. Ich werde mich hüten, Rückschlüsse aus der Vrasselter Leistung aus der Vorwoche auf die heutige Partie zu ziehen", so der Reeser Übungsleiter. Zumal die personelle Situation bei den Reesern, die in der ersten Pokalrunde ein Freilos hatten, alles andere als entspannt ist. Durch den Beginn des Wintersemesters werden Philipp Bock, Sebastian Hagedorn und Edgart Rehl den Gastgebern nicht zur Verfügung stehen.

Jonas Holtmann und Daniel Ingelaat sind beruflich verhindert. Ob Alexander Voss mit von der Partie sein wird, steht noch nicht fest. Der Mittelfeldakteur sah beim 3:2-Auswärtserfolges der Reeser bei Siegfried Materborn vor ein einhalb Wochen in der 65. Minute die Gelb-Rote Karte Karte. "Der Unparteiische hat dies als Schiedsrichterbeleidigung eingestuft und der Staffelleiter kann nun die Sperre bis auf vier Wochen ausdehnen. Doch da sind wir aber noch am Ball", so Klein-Wiele.

Auch nicht in Bestbesetzung antreten kann der Gegner aus Vrasselt. Auch Klaus Lindau muss auf einige Studenten sowie beruflich verhinderte Akteure verzichten. So werden Luis Landers, Johannes Terlau und Robin Kampert definitiv nicht in Rees auflaufen.

Wie sein Gegenüber sieht auch Lindau, dass das Spiel der Vorwoche keinerlei Rückschlüsse auf die heutige Partie zulässt. "Meine Mannschaft war nach zwei Niederlagen in Serie besonders bemüht, keine Fehler zu machen. Und wie diese Vorhaben dann ausgehen, kennt man aus Erfahrung. Wir waren zu vorsichtig und hatten unsere Probleme im Spielaufbau. Doch am Ende haben wir die drei Punkte mitgenommen. Nur dies zählt nach dem Abpfiff", weiß Lindau.

Auch wertet der Vrasselter Coach die Wichtigkeit des Pokalspiels geringer als die ders Meisterschaftsbegegnung. "Natürlich ist der Pokal verlockend für die Vereine, wenn es später gegen namhafte Gegner geht. Doch diese Spiele finden dann im Winter statt und sind terminlich nicht die optimale Lösung. Die drei Punkte waren vergangene Woche für mich da schon um einiges wichtiger", sagt Klaus Lindau.

Dennoch will Lindau mit seinem Team natürlich auch in Rees bestehen. "Wir fahren da nicht hin, um nur Sprit zu vergeuden. Wir wollen natürlich auch gewinnen und eine Runde weiterkommen.

(RP)