Die Damen 40 sind in die erste Verbandsliga aufgestiegen

Tennis : Damen 40 steigen in 1. Verbandsliga auf

Tennis: Das Team von RW Emmerich machte mit einem 8:1-Erfolg gegen BWR Büderich alles klar. Die Herren I stehen vor einem Aufstiegsspiel und setzen auf ihren Trainer. Damen 55 müssen den bitteren Gang in die zweite Verbandsliga antreten.

Katja Meenen hatte vor der diesjährigen Freiluftsaison keine Zweifel aufkommen lassen. Mit dem niederländischen Neuzugang Isabelle Heusinkveld als Spitzenspielerin dürfe es nur um den Aufstieg in die erste Verbandsliga gehen, hatte sie erklärt. Das Ziel ist nun erreicht: Mit einem deutlichen 8:1-Sieg gegen BWR Büderich feierten die Damen um Mannschaftsführerin Meenen das vorläufige Ende der Zeit in der zweiten Verbandsliga.

„Ich kann kaum ausdrücken, wie stolz ich auf die Mannschaftsleistung in diesem Jahr bin. Inspiriert von dem Ausflug zum Roland-Garros-Turnier in Paris, wo ich in der vergangenen Woche gewesen bin, haben wir den Aufstieg an diesem Wochenende festgezurrt“, sagt sie. Meenen selbst gewann ihre Partie souverän mit 6:2, 6:2. Heusinkveld machte es an erster Stelle ebenfalls nicht allzu spannend. Sie überlag mit 6:2, 6:4 – und das obwohl ihre Kontrahentin bisher unbesiegt geblieben war. Ilka Böhning erwischte einen perfekten Tag mit 6:0, 6:2.

Spannender gestalteten die drei hinteren Akteurinnen ihre Matches. Christina Welmans gewann erst im dritten Satz mit 1:6, 6:3, 10:8. Ähnlich war der Spielverlauf bei Anja Bongers: 6:4, 1:6, 10:7. Sie behielt nach einem zwischenzeitlichen Leistungseinbruch im zweiten Durchgang die Nerven. An sechster Stelle ließ Elisabeth Schneider mit 7:5, 6:3 nichts anbrennen. So stand es schon nach den Einzelbegegnungen 6:0. Den einzigen Zähler gaben die Emmericherinnen im dritten Doppel ab. Das letzte Spiel wartet am 29. Juni vor heimischem Publikum gegen Wuppertal-Elberfeld. „Wir würden uns zum Finale dann nochmal viele Unterstützer und eine tolle Stimmung wünschen“, sagt Meenen.

Die Herren I gewannen mit 8:1 vor heimischem Publikum gegen den TV Vennikel. „Die Leistung an diesem Tag hat durchweg gestimmt. Wir wollten unbedingt auch punktemäßig hoch gewinnen, um ein Polster aufzubauen“, sagt Langen. Gegen die Gäste aus Moers zeigte Frontmann Daniel Rech eine starke Leistung. Er gewann erstmals in diesem Jahr – mit 6:4, 6:2. Ben Heuveldop feierte ein Comeback nach Maß. An zweiter Stelle siegte er mit 6:2, 6:3. Auch Nils Heithecker hatte wie gewohnt wenig Mühe. Sein Endergebnis lautete 6:3, 6:0. Einzig Jakob Houben musste sich an vierter Stelle geschlagen geben. Er verlor mit 2:6, 2:6. Daniel Terhorst und Cyprian Langen überlagen mit 6:0, 6:1.

In die Doppel zogen die Emmericher mit Verstärkung. Martin Gricksch und Marvin Wütscher komplettierten das Aufgebot. Das Duo Rech/Terhorst siegte im Spitzendoppel mit 6:3, 6:3. Wütscher und Gricksch hatten mit 6:1, 6:2 keinerlei Mühe. Gleiches galt für Heithecker und Langen, die mit 6:0, 6:0 brillierten. „Das war ein wichtiger Schritt für uns. Doch wir wollen ehrlich sein: Der Blick auf die Ergebnisse in Kamp-Lintfort waren wenig erfreulich“, sagt Langen. Er meint die 0:9-Niederlage von Blau-Weiß Kamp-Lintfort gegen Meerbusch-Osterath.  Nun kämpfen noch drei Teams um den Aufstieg in die BKA.

Daher kommt es in zwei Wochen zum Aufstiegskrimi zwischen Emmerich und dem TC Strümp. Zum Spitzenspiel werden die Rot-Weißen voraussichtlich in Bestbesetzung antreten: Daniel Rech, Martin Ulrich, Ben Heuveldop, Maarten Oversteegen, Daniel Terhorst und Nils Heithecker werden auflaufen. Für die Doppel sind erneut Martin Gricksch und Marvin Wütscher angekündigt. Des Weiteren wird wohl Vereinstrainer Marco Oversteegen in einer Doppelbegegnung gegen die gelbe Filzkugel schlagen – sollte er sich bis dahin nicht noch verletzten. „Ich bin heiß und will den Jungens unbedingt helfen. Meine Knochen sind nicht mehr die jüngsten, aber ich bin optimistisch“, sagt der 53-jährige Marco Oversteegen.

Im Gegenzug müssen die Damen 55 um Kapitänin Monika Verweyen-Zdebel den bitteren Gang in die zweite Verbandsliga hinnehmen. Äußerst unglücklich und mit 4:5 verlor ihr Team gegen den Post-Spielverein.

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